Kalender „Rätselhaftes Münster 2021“
Münsters geheime Orte entdecken

Münster -

Jedes Jahr gibt die Stiftung „Bürger für Münster“ den Kalender „Rätselhaftes Münster“ heraus. Die Motive sollen besondere Orte zeigen, die einem im Alltag entgehen. Ein Motiv musste allerdings aus dem kommenden Kalender gestrichen werden.

Freitag, 14.08.2020, 21:00 Uhr
Bernd Thiekötter (v.l.), Andreas Lechtape, Hans-Peter Kosmider und Dr. Ralf Klötzer stellen den Kalender „Rätselhaftes Münster“ 2021 vor.
Bernd Thiekötter (v.l.), Andreas Lechtape, Hans-Peter Kosmider und Dr. Ralf Klötzer stellen den Kalender „Rätselhaftes Münster“ 2021 vor. Foto: Joel Hunold

Jeder Münsteraner kennt den Aasee, das historische Rathaus oder das Schloss. Doch es gibt viele Orte, die einem auf den ersten Blick fremd sind – selbst wenn man täglich daran vorbeifährt.

Solche besonderen Stellen will der Kalender „Rätselhaftes Münster“ präsentieren, welcher von der Stiftung „Bürger für Münster“ herausgegeben wird. „Wir wollen damit Objekte vorstellen, über die man nichts oder zumindest sehr wenig weiß“, erläutert der Stadthistoriker Dr. Ralf Klötzer , der für die Auswahl der Kalendermotive verantwortlich war.

Fotos aus dem Norden der Stadt

Dabei steht jedes Jahr ein neuer Teil von Münster im Fokus. Nachdem man im vergangenen Jahr die Innenstadt in den Blick genommen hat, sind die meisten Fotos des kommenden Kalenders im nördlichen Teil der Stadt entstanden.

Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Bürger für Münster“, legt einen besonderen Wert auf die Vielfalt der Motive. „Es ist kein reiner Historienkalender“, sagt er und verweist etwa auf das November-Bild, welches das erst vor wenigen Jahren eröffnete Institut für Geografie der Westfälischen-Wilhelms-Universität zeigt.

Ich wohne seit fast 75 Jahren in Münster aber entdecke immer noch was Neues.

Bernd Thiekötter

Dabei war die Frage, welches Foto und welches Motiv schlussendlich im Kalender landet, nicht einfach. Rund 20 Motive standen zur Auswahl, berichtet der Fotograf Andreas Lechtape. Jedes Bild sollte einen bedeutsamen und interessanten Ort zeigen. „Das Foto muss aber gut sein. Die Optik steht an erster Stelle“, sagt Kosmider. So musste etwa die alte Schmiede im Kreuzviertel, die als fester Kalenderbestandteil eingeplant war, ersetzt werden, weil aus jedem Winkel Autos auf dem Bild zu sehen waren.

Der Kalender „Rätselhaftes Münster“ erscheint 2021 bereits zum neunten Mal. Die Stiftung wird dabei durch die Sparkasse Münsterland-Ost, den Aschendorff-Verlag sowie durch die Druckerei Thiekötter unterstützt. Dessen Seniorchef Bernd Thiekötter sagt mit Blick auf die Motive: „Ich wohne seit fast 75 Jahren in Münster aber entdecke immer noch was Neues.“

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