Kommunalwahl 2020 in NRW: Münster
Reaktionen auf den "OB-Check": „Lehrer Jung, Lewe unkonkret“

Münster -

Am Tag nach dem WN-Livestream reagiert nicht nur die Politik auf die Aussagen der drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten. Auch auf der Facebook-Seite unserer Zeitung wird über deren Aussagen diskutiert.

Donnerstag, 03.09.2020, 20:00 Uhr
Die drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten diskutierten am Mittwochabend im WN-Livestream.
Die drei aussichtsreichsten OB-Kandidaten diskutierten am Mittwochabend im WN-Livestream. Foto: Oliver Werner

Reaktionen der anderen OB-Kandidaten der derzeit im Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen blieben am Donnerstag aus – weder Ulrich Thoden (Linke) noch Sebastian Kroos (Piraten) oder Michael Krapp ( ÖDP ) waren nach eigenen Angaben beim  Livestream "Münster fragt - der OB-Check" dabei. Umso engagierter wurde auf der Facebook-Seite unserer Zeitung darüber diskutiert, welcher der drei Kandidaten sich am Mittwoch am Besten präsentierte.

Lewe hinterließ einen zittrigen und ängstlichen Eindruck, Jung war konkret, Todeskino zu einseitig“, fasst ein User zusammen. Ein anderer schreibt: „Jung war angriffslustig und konkret, hatte einige Ideen, machte einen kompetenten und gut vorbereiteten Eindruck. Lewe hat immer ein bisschen abgewogen und blieb in vielen Punkten unkonkret. Todeskino stimmte anfangs auffällig oft Lewe zu.“

Das sagen die User bei Facebook zum "OB-Check"

„Jung war bemüht, bleibt aber Lehrer. Markus Lewe hatte nur Angst, Fehler zu machen und blieb bei Floskeln. Peter Todeskino war zwar zu höflich, hatte aber als einziger konkrete Ideen für die nächsten Jahre“, so eine weitere Meinung auf unserer Facebook-Seite. Ein anderer User schreibt: „Viele gute Ideen zur autofreien Altstadt, aber mit Todeskino nur ein Kandidat, der mich hier überzeugte – insbesondere, weil er den vollkommen überflüssigen Flyover ablehnt.“ Und ein anderer User meint: „3:0 für Peter Todeskino. Jung auf verlorenem Posten, Lewe versucht, jedem kritischen Thema aus dem Weg zu gehen.“

OB-Check mit drei Kandidaten: Markus Lewe, Dr. Michael Jung und Peter Todeskino

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  • Am 13. September wird in Münster nicht nur ein neuer Stadtrat gewählt, sondern auch ein neuer Oberbürgermeister.

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  • Die aussichtsreichsten Kandidaten haben sich am Mittwochabend in einem fast zweistündigen Livestream den Fragen der WN-Moderatoren und der Leser gestellt.

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  • Die Diskussionsveranstaltung, die aufgrund der Coron-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden musste, fand in der neuen WN-Geschäftsstelle am Picassoplatz statt.

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  • Und weil keine Zuschauer vor Ort waren, wurde die Diskussion mit mehreren Kameras Live auf Youtube und auf der Homepage der Westfälischen Nachrichten übertragen.

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  • Zu Beginn hat Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann zunächst die Zuschauer begrüßt.

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  • Und dann ging es auch direkt inhaltlich los mit einer gegenseitigen Analyse der Wahlplakate, die teils doch sehr angriffslustig sind.

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  • Aber wer hat da eigentlich alles miteinander diskutiert?

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  • Peter Todeskino, Oberbürgermeisterkandidat der Grünen.

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  • Der amtierende Oberbürgermeister Markus Lewe, CDU.

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  • Und der SPD-Kandidat, Dr. Michael Jung.

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  • Moderiert wurde der Abend von dem Leiter der Stadtredaktion Münster, Ralf Repöhler (r.), von Kristina Sehr (l.)...

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  • ... sowie von dem stellvertretenden Leiter der Stadtredaktion Münster, Dirk Anger (r.), hier vor dem Livestream im Gespräch mit Dr. Norbert Tiemann – beide natürlich vorbildlich mit Maske.

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  • Es gibt zwar noch mehr Oberbürgermeister-Kandidaten, doch die Bewerber von CDU, SPD und den Grünen haben die realistischsten Chancen.

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  • Während des Abends mussten sie sich den Fragen aus unterschiedlichen Themenbereichen stellen.

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  • Es ging etwa um die Bewältigung der Corona-Pandemie, um den (heiß diskutierten) Bereich Mobilität...

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  • ... um das Thema Wohnen, um Wirtschaft und Finanzen und auch um den Bereich Bildung, Kultur und Sport.

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  • Vor jedem Thema spielte die Technik kurze Einspieler mit Zuschaueranregungen und Zuschauerfragen ein.

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  • Und Kristina Sehr bündelte während des Livestreams die zahllosen Fragen der Zuschauer.

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  • Eins wurde auf jeden Fall deutlich:

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  • Während sich die Kandidaten bei einigen Themen doch recht nah sind, gehen ihre Ansichten bei anderen Themen weit auseinander.

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  • Genug Möglichkeiten für die Wähler also, in anderthalb Wochen den Kandidaten rauszusuchen, der am besten zu den eigenen Ansichten passt.

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  • Und da gleichzeitig auch noch der Stadtrat gewählt wird, bleibt es auch in puncto Koalitionen und Zusammenarbeit mit dem dann entweder neuen oder alten Oberbürgermeister spannend.

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  • Da diese Bilderstrecke nicht reicht, um alle Inhalte des zweistündigen Livestreams wiederzugeben, sei an dieser Stelle an die Aufzeichung des Livestreams (Abrufbar auf Youtube und auf wn.de) und auf unsere Berichterstattung zu dem Thema verwiesen.

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  • Muss sich der amtierende Oberbürgermeister-Kandidat Sorgen um seine Wiederwahl machen oder nicht? Diese Frage wird erst der 13. September beantworten.

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  • Denn am 13. September ist Kommunalwahl – daher abschließend der Aufruf: Gehen Sie wählen. Entweder am 13. September oder schon vorher per Briefwahl oder in einem der bereits geöffneten Wahlbüros.

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