Veröffentlichung blickt auf 950 Jahre Stifts- und Pfarrkirche zurück
Die Mauritzkirche in Münster

Münster -

Die Mauritzkirche ist eines der ältesten Bauwerke Westfalens. Das Stift wurde vermutlich 1069/70 gegründet. Ein neuer, im Aschendorff Verlag erschienener Band blickt nun auf 950 Jahre Stifts- und Pfarrkirche St. Mauritz zurück.

Donnerstag, 17.09.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 17.09.2020, 17:36 Uhr
Sie freuen sich, dass der Bildband „Die Mauritzkirche in Münster“ erschienen ist (v.l.): Dr. Eduard Hüffer, Pfarrer Hans-Rudolf Gehrmann, Dr. Elisabeth Hemfort, Dr. Ulrich Reinke, Bischof Dr. Felix Genn und Dr. Benedikt Hüffer.
Sie freuen sich, dass der Bildband „Die Mauritzkirche in Münster“ erschienen ist (v.l.): Dr. Eduard Hüffer, Pfarrer Hans-Rudolf Gehrmann, Dr. Elisabeth Hemfort, Dr. Ulrich Reinke, Bischof Dr. Felix Genn und Dr. Benedikt Hüffer. Foto: Luisa Tiemann

„Die Mauritzkirche in Münster“ – das ist der Titel eines neuen Buches, das jetzt im Aschendorff Verlag erschienen ist. Der Band blickt auf 950 Jahre Stifts- und Pfarrkirche St. Mauritz zurück: 1069/1070 war das Stift St. Mauritz vom damaligen Bischof Friedrich gegründet worden.

Die Autoren Dr. Elisabeth Hemfort und Dr. Ulrich Reinke, als Herausgeber Pfarrer Hans-Rudolf Gehrmann und für den Aschendorff Verlag Dr. Benedikt Hüffer, Dr. Eduard Hüffer, Dr. Dirk F. Paßmann sowie Silke Haunfelder haben das Buch nun persönlich an Bischof Dr. Felix Genn übergeben. Offiziell vorgestellt wird es im Anschluss an die Messe, die am Namenstag des Pfarrpatrons, des heiligen Mauritius, am kommenden Dienstag (22. September) um 18 Uhr in der Mauritzkirche gefeiert wird.

Bischof Friedrich I. legte den Grundstein

Die Autoren geben folgende Informationen zur neuen Veröffentlichung und zur Geschickte von St. Mauritz: Vor mehr als 950 Jahren legte Bischof Friedrich I. vor den Toren der Stadt Münster den Grundstein zum Bau einer Kirche, die Mittelpunkt eines geistlichen Stiftes und seine Grablege werden sollte. Zwar gibt es keine Gründungsurkunde, aber bauhistorische Untersuchungen an Gewölbebalken weisen auf das Jahr 1069 hin.

Die Kirche hat bis heute noch in großen Teilen die romanischen Mauern des 11. Jahrhunderts und gilt damit als eines der ältesten Bauwerke Westfalens. Durch die Jahrhunderte war Sankt Mauritz ein wichtiger Ort geistlicher Kultur. Mit den Epitaphien, Skulpturen und Gemälden sowie dem kostbaren Kirchenschatz haben sich dort Objekte erstrangiger künstlerischer Qualität erhalten. Nach der Aufhebung des geistlichen Stifts im Zuge der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts blieb die Pfarrkirche bestehen. In der Folge vorgenommene, zurückhaltende Veränderungen bezeugen zu allen Zeiten eine große Wertschätzung für das mittelalterliche Bauwerk und die bedeutende Stiftstradition.

Der 144 Seiten umfassende, reich bebilderte Band „Die Mauritzkirche in Münster – 950 Jahre Stifts- und Pfarrkirche“ ist ab dem 23. September im Buchhandel und in der Geschäftsstelle der Westfälischen Nachrichten, Picassoplatz 3, zum Preis von 24,90 Euro erhältlich.

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