UKM und Medis Münster
Corona-Teststellen wetterfest an neuem Standort

Münster -

Mit Blick auf die im Winter widrigen Wetterverhältnisse wurden nun die beiden Corona-Teststellen des UKM und der Medis Münster überdacht. Außerdem sind beide Teststellen nach einem Umzug nun neben dem Familienhaus an der Albert-Schweitzer-Straße zu finden.

Donnerstag, 17.12.2020, 15:00 Uhr
UKM und Medis Münster: Corona-Teststellen wetterfest an neuem Standort
Inspizierten die beiden neuen Corona-Teststellen: Für den Dachverband Medis, Vorstand Dr. Hendrik Oen, der Leiter der UKM-Teststelle,Christoph Hörning, Bernd Winking (UKM IM) und der Ärztliche Direktor des UKM, Prof. Hugo Van Aken. Foto: UKM/Wibberg

Wer an einer der beiden Corona-Teststellen auf dem Gelände des UKM (Universitätsklinikum Münster) auf einen Abstrich auf das SARS-CoV-2-Virus wartet, der fühlt sich in der Regel krank, heißt es vom UKM. Dass das Anstehen für die Testung im Winter bei Regen oder gar Schnee da nicht empfehlenswert ist, liege auf der Hand.

Platz geschaffen

„Im März, als wir als eine der ersten die Corona-Teststelle als Drive-through konzipiert haben, weil die Ansteckungsgefahr in Räumen einfach zu hoch ist, hat niemand damit gerechnet, dass wir auch über den Winter die Testungen auf das Virus weiter würden durchführen müssen. Deswegen haben wir die Test-Container jetzt überdacht, sodass weder die Mitarbeiter noch die Patienten nass werden“, sagt der Ärztliche Direktor und Vorstandvorsitzende des UKM, Univ.-Prof. Hugo Van Aken, in einer Pressemitteilung.

Hinzu komme, dass am ehemaligen Standort der Teststellen, an der inneren Domagkstraße, Platz geschaffen werden musste, für die neu entstehenden Studienlabore auf dem Forschungscampus Ost. „Die Arbeiten auf der größten Baustelle der Region sind weiter in vollem Gange“, so Van Aken.

Diese Regeln gelten im harten Corona-Lockdown

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  • Um die hohen Corona-Fallzahlen in den Griff zu bekommen, fahren Bund und Länder das öffentliche Leben von Mittwoch (16. Dezember) bis zum 10. Januar herunter. Die Beschlüsse von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen im Überblick.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • KONTAKTE: Private Treffen sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, in jedem Fall aber auf maximal fünf Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

    Foto: Jochen Tack via www.imago-images.de
  • WEIHNACHTEN: Vom 24. bis 26. Dezember werden mehr Kontakte möglich. Die Länder sollen in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen in dieser Zeit Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zulassen. Hinzu kommen Kinder bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also von Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, außerdem Verwandten in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen - «auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet».

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  • EINZELHANDEL: Der Einzelhandel wird vom 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen. Ausnahmen gelten für Geschäfte, die den täglichen Bedarf decken. Dazu zählen: Lebensmittelläden, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte; Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarf, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkauf und Großhandel.

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  • SCHULEN: Schulen sollen grundsätzlich geschlossen werden, oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen gelten.

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  • KITAS: In Kindertagesstätten wird analog zu Schulen verfahren. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen.

    Foto: Uwe Anspach
  • ARBEITSPLATZ: Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob Unternehmen entweder durch Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen geschlossen werden können

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  • ALKOHOL: Das Trinken alkoholischer Getränke im öffentlichen Raum wird untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.

    Foto: Christoph Schmidt
  • SILVESTER: Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird generell verboten. Am Silvestertag und Neujahrstag gelten bundesweit ein An- und Versammlungsverbot sowie ein Feuerwerksverbot auf vielbesuchten Plätzen, die von den Kommunen festgelegt werden.

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  • FRISEURE: Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen.

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  • NOTWENDIGE BEHANDLUNGEN: Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege bleiben weiter möglich.

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  • GOTTESDIENSTE: Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur zulässig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann. Es gilt Maskenpflicht auch am Platz, der Gemeindegesang ist untersagt. Wenn volle Besetzung erwartet wird, sollen sich die Besucher anmelden.

    Foto: Arne Dedert
  • ALTENPFLEGE: Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sollen besondere Schutzmaßnahmen getroffen werden. Der Bund unterstützt diese mit medizinischen Schutzmasken und durch die Übernahme der Kosten für Antigen-Schnelltests.Die Länder werden eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen anordnen. In Regionen mit erhöhter Inzidenz soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für die Besucher verbindlich werden.

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  • Die Länder werden eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen anordnen. In Regionen mit erhöhter Inzidenz soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für die Besucher verbindlich werden.

    Foto: Bernd von Jutrczenka

Nach einem Umzug in den letzten Tagen befinden sich nun beide Teststellen –  also die für Patienten des UKM und die für andere Patienten aus Münster und Umgebung – neben dem Familienhaus in der Albert-Schweitzer-Straße. Geplant und durchgeführt hat den Umzug und die Überdachung das UKM Infrastrukturmanagement (UKM IM). Christian Hörning als Leiter der UKM-Teststelle konnte in Absprache mit der Stadt Münster vor allem die Anfahrtsmöglichkeiten zum Testgelände optimieren. „Das Warten im Auto und Vorfahren bis zur Abstrichnahme ist problemlos und ohne Infektionsrisiko möglich“ so Hörning. Zudem vereinfacht eine Beschilderung die Unterscheidung der Test-Container, damit sich niemand an der „falschen“ Schlange anstellt.

Neuer Standort inspiziert

Für den Dachverband der Haus- und Fachärzte, Medis Münster, inspizierte Dr. Hendrik Oen den neuen Standort der Medis-Teststelle, der nach wie vor gut von den Bürgern aus Münster und Umgebung angenommen wird, heißt es vom UKM. „Wir freuen uns, dass wir unseren Patienten weiterhin die Möglichkeit niedrigschwelliger Testungen anbieten können. Jeder Sechste, bei dem wir hier in den vergangenen Monaten einen Abstrich auf das Corona-Virus gemacht haben, war positiv. Das zeigt, dass es diese Teststelle, die vor allem außerhalb der Öffnungszeiten der niedergelassenen Ärzte gut frequentiert wird, braucht. Dass sie jetzt in den Wintermonaten geschützt vor Regen und Schnee steht, ist eine gute Lösung“, so Oen.

Die neuen Corona-Teststellen:

Albert-Schweitzer-Str. (Richtung Roxeler Str.) / Kreuzung Schmeddingstraaße

Zelt neben dem Familienhaus (Albert-Schweitzer-Str. 44)

Achtung: Für die Corona-Teststellen gilt eine separate Einfahrt!

 

Öffnungszeiten Medis-Teststelle über die Feiertage:

24./25. Dezember: 08.00 – 12.00 Uhr

26./27. Dezember: 09.00 – 13.00 Uhr

28. – 30. Dezember 08.00 – 16.00 Uhr

31. Dezember/01. Januar 08.00 – 12.00

 

Öffnungszeiten der UKM-Teststelle:

Mo-Fr. 8:00 – 14:00 Uhr im Regelbetrieb

Über abweichende Öffnungszeiten an den Feiertagen werden die UKM-Patienten durch die jeweilige Abteilung informiert, heißt es.

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