Bilanz der WN-Spendenaktion: Leserinnen und Leser auf Rekordkurs
Ein herausragendes Ergebnis

Münster -

Wahnsinn! Mehr als 300.000 Euro haben Leserinnen und Leser im Rahmen der jüngsten WN-Spendenaktion auf das Sonderkonto überwiesen. Für das hervorragende Ergebnis gibt es nur ein Wort: Danke!

Samstag, 23.01.2021, 16:00 Uhr
Die Projekte der jüngsten Spendenaktion: Die „Andheri – Kinder- und Leprahilfe“ unterstützt in Indien (oben l.), die Krisenhilfe betreut Menschen in Not (oben r.), am Westdeutschen Tumorzentrum wird ein neues Angebot aufgebaut (l.), „pro filia“ schafft Perspektiven für Frauen in Nepal.
Die Projekte der jüngsten Spendenaktion: Die „Andheri – Kinder- und Leprahilfe“ unterstützt in Indien (oben l.), die Krisenhilfe betreut Menschen in Not (oben r.), am Westdeutschen Tumorzentrum wird ein neues Angebot aufgebaut (l.), „pro filia“ schafft Perspektiven für Frauen in Nepal. Foto: wn

„Sie sind der Meinung: Das war spitze!“ Diese Worte des legendären TV-Moderators Hans Rosenthal und dessen Freudensprung könnte man das Ergebnis der traditionellen Spendenaktion der Westfälischen Nachrichten in der Vorweihnachtszeit kaum beschreiben: Sage und schreibe 317 113,94 Euro haben WN-Leserinnen und -Leser in den vergangenen zweieinhalb Monaten für die vier ausgewählten Projekte gespendet – so viel Geld wie seit 30 Jahren nicht mehr im Rahmen dieser Aktion, und das in höchst unsicheren Pandemie-Zeiten.

„Ich bin tief beeindruckt, in welch großem Maß sich die Leserinnen und Leser bei der Spendenaktion engagiert haben“, lobt Dr. Benedikt Hüffer , Verleger der Westfälischen Nachrichten, den Einsatz für die gute Sache. „Die Spender haben ihr großes Herz gezeigt. Ihnen gilt mein allerherzlichster Dank.“

Im Dienst der guten Sache

In jahrzehntelanger Tradition unterstützt die WN-Spendenaktion in der Vorweihnachtszeit Projekte vor Ort und Partner aus Münster, die sich an anderen Orten der Welt für Menschen in Notlagen einsetzen. „Das überragende Spendenergebnis bringt die Wertschätzung für den Einsatz der Helfer im Dienst der guten Sache zum Ausdruck“, betont WN-Verleger Dr. Eduard Hüffer. Sein Fazit mit Blick auf die rekordverdächtige Summe: „Auf die Münsteraner ist Verlass.“

Allein für das Westdeutsche Tumorzentrum wurden für den Aufbau eines speziellen Hilfsangebots für junge an Krebs erkrankte Erwachsene 85 087,25 Euro direkt gespendet. Der in Münster ansässige Verein „pro filia“, der gegen Mädchenhandel in Nepal kämpft, erhielt 80 396,60 Euro. Die Kinder- und Leprahilfe Andheri, die seit vielen Jahren von Gymnasium Paulinum unterstützt wird, bekam für ihr Engagement in Indien 36 623,81 Euro. Und die Krisenhilfe darf sich zur Aus- und Fortbildung ihrer Krisenberater über direkte Zuwendungen in Höhe von 25 734,02 Euro freuen.

Bestes Ergebnis seit 30 Jahren

Weitere 89 272,26 Euro, die ohne Angabe eines Stichwortes gespendet wurden, werden unter allen vier Projektpartnern gleichmäßig aufgeteilt. Insgesamt 2112 Einzahlungen sind bislang auf dem von der Sparkasse Münsterland Ost treuhänderisch verwalteten und kostenlos geführten Spendenkonto verzeichnet worden.

Die einzelnen Projekte hat die Lokalredaktion Münster in mehreren Beiträgen im Zeitraum vom 1. November bis Weihnachten vorgestellt. „Ich glaube, der Redaktion ist es dabei journalistisch gelungen, den Leserinnen und Lesern ein umfassendes Bild der Hilfsaktivitäten zu vermitteln, ohne auf die Tränendrüse zu drücken“, sagt WN-Chefredakteur Dr. Norbert Tiemann. Das herausragende Ergebnis sei ihm Anlass, noch einmal ausdrücklich die langjährige Verbundenheit vieler Spender zu dieser karitativen Aktion hervorzuheben.

Ein besseres Ergebnis bei der WN-Spendenaktion in der Vorweihnachtszeit, deren Aufkommen ohne Abzüge komplett an die Projektpartner fließt und vom Gedanken der Hilfe zur Selbsthilfe getragen ist, gab es zuletzt vor drei Jahrzehnten in der politischen Wendezeit aufgrund des Umbruchs in Osteuropa. 1990/91 wurden von D-Mark umgerechnet rund 440 000 Euro für soziale Projekte in der russischen Stadt Rjasan gespendet, mit der Münster im Jahr zuvor eine Städtepartnerschaft besiegelt hatte. Ein annähernd vergleichbares Ergebnis bescherte eine besondere Spendenaktion infolge des verheerenden Unwetters im Jahr 2014: Damals kamen 404 000 Euro zusammen, und bei der folgenden Spendenaktion in der Weihnachtszeit engagierten sich die Leserinnen und Leser mit weiteren 169 000 Euro.

Jetzt für die Spendenaktion 2021 bewerben

Bewerbungen für die Spendenaktion 2021 sind bis zum 15. August mit einer Kurzdarstellung des Vereins und der Angabe des Spendenprojekts möglich per E-Mail an: redaktion.ms@zeitungsgruppe.ms

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