Psychologin über die Lockdown-Folgen für Schüler
"Die Kontaktbeschränkungen sind gerade für Jugendliche schwer"

Münster -

Was macht die Corona-Krise mit den Schülern? Über die Folgen von Homeschooling spricht Diplom-Psychologin Dr. Lena Päuler-Kuppinger von der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster im Interview. Von Pjer Biederstädt
Sonntag, 21.02.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.02.2021, 11:00 Uhr
Psychologin über die Lockdown-Folgen für Schüler: "Die Kontaktbeschränkungen sind gerade für Jugendliche schwer"
Distanzunterricht und Kontaktbeschränkungen sind auch für Kinder und Jugendliche eine Belastung. Foto: dpa (Symbolbild)
Diplom-Psychologin Dr. Lena Päuler-Kuppinger von der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster erklärt im Interview, welche Folgen der Lockdown für Schülerinnen und Schüler hat. Die Stadt will sich angesichts der niedrigen Inzidenzwerte in Münster um eine schnelle Öffnung der Schulen bemühen. Ist das richtig oder falsch? Päuler-Kuppinger: Diese komplexe Abwägungsentscheidung zu beurteilen, steht mir nicht zu. Unsere Aufgabe als Schulpsychologische Beratungsstelle besteht darin, die in Schulen Tätigen, Eltern und Schülerinnen und Schüler bestmöglich darin zu unterstützen, mit den Gegebenheiten und Herausforderungen umzugehen. Was bedeutet das Homeschooling für die Schüler? Päuler-Kuppinger: Sie müssen sich für das Lernen zu Hause stärker selbst organisieren und strukturieren, erleben häufiger Frust, wenn das nicht gut genug klappt und einige hören auf, sich anzustrengen, wenn sie nicht rechtzeitig die nötige Unterstützung bekommen.
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