Bürgerbegehren Pro Hindenburgplatz scheitert
Münster entscheidet sich für den Schlossplatz

Münster - Die Entscheidung ist gefallen: Münster kehrt nicht zum alten Namen Hindenburgplatz zurück. Eine deutliche Mehrheit der knapp 238.000 stimmberechtigten Münsteraner entschied sich am Sonntag beim Bürgerentscheid für den Namen Schlossplatz. Das Ergebnis war mit 59 zu 41 Prozent deutlicher als angenommen. Auch die Wahlbeteiligung war mit 40,3 Prozent sehr hoch, lag aber unter der Entscheidung von 2008 über die Musikhalle. Das vorläufige amtliche Endergebnis wurde vor wenigen Minuten bekannt gebeben.

Sonntag, 16.09.2012, 10:09 Uhr

 Bürgerbegehren Pro Hindenburgplatz scheitert : Münster entscheidet sich für den Schlossplatz
Der Initiator des Volksbegehrens Pro Hindenburgplatz, Stefan Leschniok, und Anna Paul von der Initiative Pro Schlossplatz, geben sich vor den Augen des Oberbürgermeisters Markus Lewe fair die Hand. Foto: Oliver Werner

 

Dem Bürgerentscheid war eine wochenlange Debatte um die Namensnennung vorausgegangen und hatte teilweise die politische Debatte in der Stadt gelähmt. Oberbürgermeister Markus Lewe ( CDU ), der die Namensumbenennung in Schlossplatz durchgesetzt hatte, zeigte sich gestern in einer ersten Reaktion erleichtert. "Wir haben wie kaum eine andere Stadt debattiert und mit uns gerungen. Wichtig ist: Schlossplatz bleibt Schlossplatz und Münster bleibt Münster." Er fühle sich aber nicht als Sieger, sondern rief dazu auf, die Gräben zu überwinden.

Vor allem in der CDU gab es tiefe Risse in dieser Frage. Ruprecht Polenz (CDU-Bundestagsabgeordneter) sagte: "Mehr CDU-Mitglieder haben sich für den Schlossplatz engagiert als für den Hindenburgplatz ." Auch andere Politiker zeigten sich zufrieden. Die Befürworter des Bürgerbegehrens räumten am Abend ihre Niederlage ein.

Die höchsten Zustimmungsraten für den Schlossplatz wurden aus Mauritz-Mitte, dem Kreuzviertel und von der Sentruper Höhe mit knapp 80 Prozent gemeldet. Auch in Gievenbeck war die Ablehnung sehr hoch.

Die Stimmen werden ausgezählt

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  • Punkt 18 Uhr wurden im Rathaus die Briefwahlurnen geleert. Die Stimmen für oder gegen den Hindenburgplatz werden gezählt.

    Foto: Oliver Werner
  • Punkt 18 Uhr wurden im Rathaus die Briefwahlurnen geleert. Die Stimmen für oder gegen den Hindenburgplatz werden gezählt.

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  • Punkt 18 Uhr wurden im Rathaus die Briefwahlurnen geleert. Die Stimmen für oder gegen den Hindenburgplatz werden gezählt.

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  • Punkt 18 Uhr wurden im Rathaus die Briefwahlurnen geleert. Die Stimmen für oder gegen den Hindenburgplatz werden gezählt.

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  • Punkt 18 Uhr wurden im Rathaus die Briefwahlurnen geleert. Die Stimmen für oder gegen den Hindenburgplatz werden gezählt.

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  • Punkt 18 Uhr wurden im Rathaus die Briefwahlurnen geleert. Die Stimmen für oder gegen den Hindenburgplatz werden gezählt.

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    Foto: Oliver Werner
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    Foto: Oliver Werner
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    Foto: Oliver Werner

Die Vororte Handorf, Wolbeck und Roxel haben dagegen teilweise pro Hindenburgplatz gestimmt. Vielerorts ergab sich dort eine knappe Mehrheit für den Bürgerentscheid - genauso wie in Coerde und Mecklenbeck. Doch das reichte nicht, um das Blatt zu wenden. Die gestern in den Wahlkabinen abgegebenen Stimmen waren deutlich höher pro Schlossplatz als die per Briefwahl abgegebenen Stimmen. Zunächst lag die Zahl der Schlossplatz-Befürworter deutlich über 60 Prozent, sank aber zum Schluss unter 59 Prozent.

Die Entscheidung in der größten Stadt des Münsterlandes wurde bundesweit mit großem Interesse verfolgt. Auch in anderen Städten und Gemeinden des Münsterlandes hatte es in den letzten Jahren Debatten um Künstler und Politiker gegeben, die eine Nähe zum Nazi-Regime hatten. Der Umgang damit war verschieden, teilweise hatte es eine Umbenennung gegeben, andererorts nicht.

Bürgerentscheid in Münster

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