Skulptur-Projekte 2017
Die Kunstwelt blickt wieder auf Münster

Münster -

Es gibt sie nur alle zehn Jahre: Am Samstag eröffnet die internationale Ausstellung Skulptur-Projekte 2017 in Münster. Für die Ausstellung kommen weltweit anerkannte Künstler in die Stadt.

Freitag, 09.06.2017, 08:06 Uhr

Ein Schwerlaster holt scheinbar die Skulptur „Archer“ von Henry Moore aus Münster ab. „Fragile“, zerbrechlich, steht ironischerweise auf der Kiste, dem Skulptur-Projekt von Cosima von Bonin und Tom Burr.
Ein Schwerlaster holt scheinbar die Skulptur „Archer“ von Henry Moore aus Münster ab. „Fragile“, zerbrechlich, steht ironischerweise auf der Kiste, dem Skulptur-Projekt von Cosima von Bonin und Tom Burr. Foto: Wilfried Gerharz

Werner Arndt freut sich wie Bolle. Der SPD-Mann ist Bürgermeister von Marl. Und seine Stadt hat der Kurator ­ Kasper König als Satellitenstadt der Skulptur-Projekte 2017 auserkoren. Nun muss der Politiker seinen Bürgern erläutern, warum die schrumpfende und knapsende 85.000-Einwohner-Kommune 240.000 Euro für Kunst ausgibt.

Er sei viel in sozialen Medien unterwegs, plauderte Arndt jüngst aus dem Näh­kästchen, und versuche den Leuten zu erklären, welche Kunst-Kapazitäten bei den Skulptur-Projekten ihre Arbeiten zeigen. „Wenn ich dann sage, das sind Stars wie Ronaldo, dann zeigen die Menschen Respekt. Und wenn ich denen erzähle, dass für Künstler wie Thomas Schütte Fans aus Brasilien angereist kommen, dann staunen die.“

Skulptur-Projekte sind bereits zum fünften Mal in Münster

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe muss seinen Bürgern nicht mehr erklären, warum die Skulptur-Projekte wichtig sind. Diese internationale Ausstellung hat der Stadt seit ihrer ersten Ausgabe 1977 alle zehn Jahre wichtige Impulse für Offenheit, Freiheit und Kommunikation gegeben.

Die Skulptur-Projekte zählen neben der Biennale in Venedig und der Documenta in Kassel längst zu den Klassikern im weltweiten Ausstellungskanon. An den bisher vier Ausgaben haben allein neun Träger des „Praemium Imperiale“ teilgenommen, des „Nobelpreises“ der Kunst.

Erste Blicke auf die Skulpturen

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  • is zum 1. Oktober präsentieren Künstler aus ­aller Welt 35 Positionen im öffentlichen Raum. Ein erster Blick auf einige der Kunstwerke:

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Scheinbar noch unfertige Skulpturen präsentiert Nairy Baghramian an prominenter Stelle: vor und hinter dem edlen Erbdrostenhof.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Nicole Eisenman errichtet an der Kreuzschanze einen Brunnen aus unbekleideten Frauen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Die türkischen Künstlerin Ayse Erkmen verbindet die beiden Hafen-Ufer des Kreativkais mit einem Steg knapp unter der Wasseroberfläche.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ein Schwerlaster holt scheinbar die Skulptur „Archer“ von Henry Moore aus Münster ab. „Fragile“, zerbrechlich, steht ironischerweise auf der Kiste, dem Skulptur-Projekt von Cosima von Bonin und Tom Burr.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Ein Niemandsland hat Oscar Tuazon in Münster aufgespürt – und eine benutzbare Grillstation errichten lassen.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Das Smartphone wird bei Andreas Bunte ins Werk miteinbezogen. Via QR-Code bekommt der Betrachter Zusatzbilder und -Töne zu seinen Plakaten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Hervé Youmbi:

    hängt zwischen die Bäume des alten Überwasserfriedhofs über die Bronzefiguren Masken, die Motive aus Afrika mit dem Horrorgesicht aus den „Scream“-Filmen kombiniert – ein Maskenball der besondern Art.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Kein verlassenes Gewächshaus, sondern das vierte Haus von Hreinn Friðfinnsson. Der Isländer platziert seit 1974 Häuser an ungewöhnlichen Orten der Natur – hier in Münsters Sternbuschpark.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der amerikanische Künstler Michael Smith ist mit seinem Skulptur-Projekt „Not Quite Under_Ground Tattoo Studio“ in das Studio „Tätowiersucht“ am Hansaring gezogen.

    Foto: Martin Kalitschke
  • Schmuddeltunnel als Palast: Aram Bartholl verleiht dem Tunnel am Schlossplatz Aufenthaltsqualität.

    Foto: Henning Rogge
  • Eine Wasserwaage hat John Knight an der Spitze des neuen Landes­museums angebracht.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Recyceltes Finanzamt: Christian Odzuck hat aus Abrissmaterial die abgerissene Oberfinanzdirektion gleichsam wiedererrichtet.

    Foto: Gerhard H. Kock

Für die Ausstellung kommen weltweit anerkannte Künstler in die Stadt

Arbeiten dieser weltweit berühmten Künstler gehören zur mittler­ weile umfangreichen Sammlung Münsters im öffent­lichen Raum: Chillidas Bänke „Toleranz durch Dialog“ am historischen Rathaus, Richard Serras Hommage an den Barock­baumeister Johann Conrad Schlaun am Rüschhaus, ­Ilja Kabakows poetischer Sendemast am Aasee, Rebecca Horns „Gegenläufiges Konzert“ im Zwinger, Bruce Naumans eindrucksvolle „Platzsenke“ oder Guiseppe Penones Ast-Brunnen.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Skulptur- Projekte ist der Zehn-Jahres-Rhythmus, wodurch sich der Miterfinder des Ausstellungskonzepts, Kasper König, eine intensive Auseinandersetzung mit Kunst verspricht, die nicht nach Aufmerksamkeit geifert, sondern das Verhältnis von öffentlichem Raum und Kunst befragt.

Die Künstler konnten sich selbst überlegen, wo sie ihre Skulptur errichten

Eine weitere Besonderheit der Skulptur-Projekte ist, dass die ­Künstler eingeladen werden, nach Münster zu ­kommen, und sich für einen Ort im Stadtgebiet ein Projekt zu überlegen. Was die Projektmacher und Genehmigungsbehörden vor nie da gewesene Probleme stellt: Wann muss sich die Verwaltung schon mal mit einer ­Brücke unter Wasser beschäftigen? Die türkische Künstlerin Ayşe Erkmen lässt die Besucher in Münsters Hafen über Wasser ­laufen.

Ein ähnlich gigan­tisches Vorhaben ist der Plan von Pierre Huyghe, eine ehemalige Eissporthalle von innen gleichsam auf Links zu drehen und in ein Biotop zu verwandeln. Es gibt aber auch feine Interventionen wie die von Lara Favaretto. Die Italienerin stellt an ein Denkmal für die Gefallenen deutscher Kolonialkriege einen Monolithen, der wie eine Spardose oder ein Opferstock funktioniert. Das Geld wird der „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft“ in Büren übergeben.

Wissenswertes über die Skulptur-Projekte 2017

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  • Was ist die Mission der Skulptur-Projekte?

    Die Skulptur-Projekte sind 1977 entstanden, weil die Münsteraner mit zeitgenössischer Kunst nichts anzufangen wussten. Klaus Bußmann und Kasper König luden deshalb Künstler ein, am Ort Kunst zu realisieren. Von Anfang an spielte die Vermittlung von und der lebendige Austausch über Kunst eine zentrale Rolle.

    Foto: imago/Rüdiger Wölk stock&people
  • Wie nähert man sich den Skulptur-Projekten am besten

    Die Projekte sind über das Stadtgebiet weiter verstreut. Daher ist das beste Verkehrsmittel das Fahrrad. Aber auch zu Fuß lassen sich viele Arbeiten erkunden. Wer alles sehen möchte, sollte drei Tage einplanen. Thematisch ist die beste Annäherung eine Haltung aus Neugier und Skepsis. Merke: Ärger kann der beste Weg zu neuen Erkenntnissen sein. Muss aber nicht.

    Natürlich gibt es auch zu den Skulptur-Projekten eine  App  – und die will Begleiter, Navigationsgerät und Guide in einem sein. Jedes Projekt hat seinen eigenen QR-Code, der gescannt wird. Sechs verschiedene Routen leiten zu Fuß oder per Rad durch die Stadt. 

    Führungen zu den Skulpturen und Installationen werden neben Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch auch auf Arabisch, Dari/Farsi, Kurdisch und Russisch. Dazu gibt es Führungen in Gebärdensprache, in leichter deutscher Sprache sowie auf Deutsch mit multisensorischer Ausrichtung.

    Wer die Ausstellung mit dem Fahrrad erkunden will, kann eine Leeze unter info@skulptur-projekte-bybike.de buchen.

    Neben Führungen werden auch Workshops für Jung und Alt und zusätzlich in leichter Sprache angeboten.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Wie gestaltet sich das Zusammenspiel von Stadt und Künstlern?

    Die Künstler besuchen Münster in der Regel Monate vorher und schauen sich die Stadt an. Sie suchen einen Ort für ihre Ideen, oder der Ort gibt ihnen die Ideen. Zusammen mit der Leitung der Skulptur-Projekte wird dann versucht, wie die teils schrägen Vorstellungen Realität werden können.

    Foto: Oliver Werner
  • Welche Themen beschäftigen die Künstler der Skulptur-Projekte?

    Die Skulptur-Projekte finden im „westfälischen Rhythmus“, also alle zehn Jahre statt. Seit 2007 haben vor allem die sozialen Medien eine neue Wirklichkeit geschaffen, und die Welt ist noch enger zusammengerückt. Globalisierung, Vernetzung, Ausbeutung, Frieden – das sind Themen, mit denen sich die Künstler diesmal beschäftigen.

    Foto: Landesmuseum/Jan Bockholt
  • Was geschieht nach den Skulptur-Projekten mit den Kunsterken?

    Die Arbeiten werden immer nur für die gut 100 Tage der Ausstellung produziert. Danach werden sie abgebaut. Es sei denn, der Künstler lässt sie einfach stehen und die Stadt auch . . . Oder Münster will Kunstwerke behalten; dann werden sie vom Künstler gekauft. Gelegentlich muss das Objekt für eine dauerhafte Aufstellung überarbeitet werden.

    Foto: Karin Höller
  • Was passiert am Eröffnungstag?

    Die Skulptur-Projekte werden am 10. Juni um 17 Uhr im Museum für Kunst und Kultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe offiziell eröffnet. Anschließend geht es zur Eröffnungsparty auf das Kulturgelände Hawerkamp. Dafür stehen ab 19 Uhr Shuttlebusse vor dem Museum zur Verfügung. Die Ausstellung „Skulptur-Projekte“ ist bis zum 1. Oktober von 10 bis 22 Uhr geöffnet.

    Foto: Klaus Meyer
  • Was war der größte Aufreger der vorangegangenen Skulptur-Projekte?

    Da gab es viele: 1977 wollte eine Horde Linke die Kugeln von Claes Oldenburg in den Aasee rollen, als Protest gegen die bürgerliche Kunst. 1987 stellte Katharina Fritsch eine quietschgelbe Madonna zwischen Kirche und Kaufhaus als Verweis auf die Kommerzialisierung der Religion, das wurde als Beleidigung aufgefasst, die Figur mehrfach zerstört und drei Mal wieder aufgestellt. 1997 wieder was Kirchliches: Ayse Erkmen wollte Projekte mit dem Dom realisieren, der Klerus verweigerte sich, da ließ sie Heiligen-Figuren aus dem Museum mit einem Hubschrauber über der Kathedrale kreisen. Es gab einen Riesenaufschrei. 2007 wurde der Wohnwagen von Michael Asher gestohlen, der seit 1977 jedes Mal an damals definierten Orten aufgestellt wurde, soweit es diese noch gab.

    Foto: dpa
  • Muss ich mich mit Kunst auskennen?

    Nein. Besser ist sogar der unbefangene Blick. Der Reiz von Kunst im öffentlichen Raum ist gerade, dass der Besucher kein Museum, keine Galerie betreten muss. Kopfschütteln und sich Wundern ist ausdrücklich erwünscht. Wer ein tieferes Verständnis erwerben will, für den gibt es bei den Skulptur-Projekten umfangreiche Angebote der Kunstvermittlung.

    Foto: dpa
  • Was hat die Stadt Münster von den Skulptur-Projekten?

    Aufmerksamkeit und Impulse. Es gibt in der Geschichte Münsters im Grunde lediglich drei Ereignisse von Weltrang: die Wiedertäufer-Zeit, den Westfälischen Frieden und die Skulptur-Projekte. Es werden 700 000 Besucher aus aller Welt erwartet. Das ist eine unbezahlbare Werbung für Münster und das Münsterland. Für die Münsterländer bedeutet die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst eine wichtige Anregung, eine Übung, um wach zu bleiben und offen zu sein für jedwede Veränderung. Kunst trainiert im besten Fall den kritischen Geist. Und Spaß darf es auch machen.

    Foto: imago/Rüdiger Wölk stock&people
  • Welchen Stellenwert haben die Skulptur-Projekte in der Kunstwelt?

    Die Skulptur-Projekte gehören wie die documenta in Kassel oder die Biennale in Venedig zu den weltweit bedeutendsten Ausstellungen. Die Ausstellung in Münster gilt zudem als die Referenz-Adresse für Kunst im öffentlichen Raum. In den vergangen 40 Jahren ist die Westfalen-Metropole zu einem einzigartigen kunsthistorischen „Museum“ geworden.

    Foto: imago/Kraft
  • Wer macht mit?

    35 internationale Künstler aus 19 Ländern, darunter bekannte Namen wie Pierre Huyghe (Foto), Gregor Schneider, Thomas Schütte und Nicole Eisenman, sind mit dabei. Aus dem indischen Mumbai kommt ist die experimentelle Filmemacherin Shaina Anand, aus Kamerun der Multimedia-Künstler Hervé Youmbi. Der Klangkünstler Emeka Ogboh stammt aus Lagos (Nigeria). Gäste, aber auch Ur-Münsterländer sind aufgefordert, ihre gewohnten Wege zu verlassen und die Kunst und damit auch die Stadt neu zu entdecken. 

    Foto: dpa
  • Gibt es begleitende Ausstellungen zu den Skulptur-Projekten?

    • Berthold Socha: Fotografien 1977 - 1987 - 1997 - 2007
      Eine Fotoausstellung mit Aufnahmen von Berthold Socha lässt im Stadtmuseum die vier vergangenen Skulptur Projekte in Münster Revue passieren. Die rund 80 Aufnahmen des münsterschen Fotografen verstehen sich nicht als kunsthistorische Dokumentation, sondern als Erkundung der Beziehungen der Skulpturen zu Zeit und Raum. Vor allem geht es Socha darum, das Verhältnis zwischen dem Kunstwerk und seinem Publikum einzufangen wie hier beim Eindruck von Jorge Pardo gebauten Aasee-Steg aus dem Jahr 1997 (Foto). Der Fotograf führt am Samstag, 3. Juni, um 16 Uhr selbst durch die Ausstellung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (3 / 2 Euro). Treffpunkt ist das Museumsfoyer. 
      Stadtmuseum Münster, DI bis FR 10 bis 18 Uhr, SA, SO 11 bis 18 Uhr
    • Skulptur-Projekte Archiv - Michael Asher
      Michael Ashers Caravan, der an verschiedenen Stellen der Stadt geparkt war, war skurril, populär, witzig, beliebt, begehrt. Die Ausstellung rahmt Ashers Ideen und Exponate mit Entwürfen, Fotos und Archivalien.
      LWL-Museum für Kunst und Kultur, DI bis SO 10 bis 18 Uhr, an jedem zweiten FR (außer 9. Juni) im Monat bis 22 Uhr.
    • Beuys und Oldenburg: Making-of für die Skulptur-Projekte 1977
      Stadtmuseum Münster, DI bis FR 10 bis 18 Uhr, SA, SO 11 bis 18 Uhr
    Foto: Berthold Socha
  • DAS BUCH ZUR SCHAU

    Gerhard Heinrich Kock, Kultur-Redakteur der Westfälischen Nachrichten, erzählt die Geschichten hinter den bisherigen vier Auflagen der Skulptur-Projekte. Er erinnert an Aufreger und Trittbrettfahrer, beginnende Karrieren und zugeschüttete Kirchtürme. Eine kurzweilige und kenntnisreiche Einstimmung auf das Kultur-Event des Jahres.

    Gerhard Heinrich Kock: Skulpturen-Geschichten, 152 Seiten, Aschendorff Verlag, 9,95 Euro

    Foto: Aschendorff Verlag

Skulptur-Projekte im Jahr 2017 - natürlich auch mit dem Smartphone erlebbar

Und es gibt diesmal mehrere Projekte, die mit dem Smartphone zugänglich sind, sowie performative Arbeiten. Das sind Kunstwerke, die sich lediglich ­ereignen. So instruieren ­Xavier Le Roy und Scarlet Yu spontan zunächst unbeteiligte Menschen, während der Ausstellung vom 10. Juni bis 1. Oktober in der Öffentlichkeit pantomimisch Skulptur dar­zustellen, um dann ihrerseits Fremde aufzufordern, desgleichen zu tun, und schließlich darüber in ein Gespräch über Kunst zu kommen.

2017 beträgt das Budget 7,3 Millionen Euro plus Sachleistungen in Höhe von rund 800.000 Euro. Realisiert wurden 35 Projekte. Erwartet werden gut 600.000 Besucher. Parallel zeigen Picasso-Museum, Stadtmuseum, die Kunsthalle Münster und der Kunstverein passende Ausstellungen. Es gibt eine Kooperation mit Marl.

Öffnungszeiten und Führungen in Münster und Marl

Zum fünften Mal finden die Skulptur-Projekte in Münster statt. Seit 1977 wird die Groß­ausstellung im Rhythmus von zehn Jahren realisiert. Kuratoren der Skulptur-Projekte 2017 sind Kasper König als künstlerischer ­Leiter sowie Britta Peters und Marianne Wagner. Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland haben 35 Arbeiten für den öffentlichen Raum und ein urbanes Umfeld geschaffen.

Ausstellungsdauer: 10. Juni bis 1. Oktober.

Offizielle Eröffnung am 10. Juni, Samstag, um 17 Uhr im Westfälischen Landesmuseum in Münster  am Domplatz. Eintritt frei. 19 Uhr Eröffnungsparty, Kulturgelände am Haverkamp.

Öffnungszeiten der Skulptur-Projekte: Täglich von 10 bis 20 Uhr, freier Eintritt.

Allgemeine Informationen unter  02 51/ 590 7500, unter der mail@skulptur-projekte.de sowie über die Homepage www.skulptur-projekte.de

Der Fahrradverleih in Münster ist online buchbar unter www.skulptur-projekte-bybike.de

Informationspunkte in Münsters Innenstadt: am Hauptbahnhof, Ecke Bahnhofstraße/Windthorststraße; Landesmuseum am Domplatz, Theater im Pumpenhaus, Gartenstraße 123.

Führungen: Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung in Münster werden kostenlose öffentliche Touren in neun Sprachen angeboten. Es gibt auch die Möglichkeit, sich einzelnen Kunst­werken intensiver zu widmen. Schulgruppen können sich zu dreistündigen Workshops anmelden. Informationen unter 02 51/2031 8200 und ser­vice@skulptur-projekte.de

Außenstelle der Skulptur-Projekte in Marl: Öffnungszeiten bis zum 1. Oktober: Di bis Fr 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr. Eintritt frei. Führungen: öffentlich und kostenlos immer sonntags 11.30 Uhr und donnerstags 15.30 Uhr. Im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl am Creiler Platz 1 sind 50 Modelle aus dem Skulptur-Projekte-Archiv zu sehen. Führungen in Marl extra und auf Anfrage sind kostenpflichtig für 60 Euro buchbar unter skulpturenmuseum@marl.de oder 0 23 65/99 22 57.

Kostenloser Bus-Shuttle Münster-Marl-Münster: Jeden Sonntag ist die Abfahrt um 10 Uhr am Westfälischen Landesmuseum am Domplatz in Münster. Die Rückfahrt in Marl startet um 14 Uhr am Skulpturenmuseum Glaskasten, Creiler Platz 1.

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