Skulptur-Projekte
Ein Großes Haus voller Journalisten

Münster -

Der Countdown läuft. Am Samstag startet die fünfte Auflage der Skulptur-Projekte, einen Tag vorher empfing Münster die Protagonisten und die Berichterstatter. Im Theater gab es geballte Infos und auch eine erste Einschätzung von Münsters Oberbürgermeister.

Freitag, 09.06.2017, 16:06 Uhr

Gespannte Erwartung: Medienvertreter aus vieler Herren Länder hörten, was die Kuratoren zu sagen hatten.
Gespannte Erwartung: Medienvertreter aus vieler Herren Länder hörten, was die Kuratoren zu sagen hatten. Foto: Oliver Werner

Über 500 Journalisten von Westeuropa bis Fernost, Künstler, Kuratoren, Initiatoren, viele dienstbare Geister an Akkreditierungsschaltern und Suppen-Stationen: Münster empfing Protagonisten und Berichterstatter der Skulptur-Projekte 2017 zunächst mit grauem Himmel, dann mit garstigen Regenschauern. Im Großen Haus des Theaters Münster fanden Gastgeber und Gäste zunächst komfortabel Unterschlupf.

In Grüppchen waren manche Vertreter der medialen Zunft freilich schon in der Stadt gesichtet worden, um sich erste Eindrücke zu verschaffen. So hielt es auch Dr. Friedrich Meschede , heute Direktor der Kunsthalle Bielefeld , 1987 selber in Münster verantwortlicher Kurator der Skulptur-Projekte. Mit jungen Kollegen aus Bielefeld hatte er sich, wie er erzählte, „auf eine Romantiktour begeben“, die Schiffsskulptur von Ludger Gerdes aufgesucht und Per Kirkebys Backsteinskulpturen zwischen Schloss und Korps-Gebäude inspiziert.

Skulptur Projekte: Münster empfängt Künstler und Multiplikatoren

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  • Skulptur Projekte: Münster empfängt Künstler und Multiplikatoren Foto: Oliver Werner
  • Über 500 Journalisten, Künstler, Kuratoren, Initiatoren bei der Pressekonferenz zu den Skulptur Projekten 2017.

    Foto: Oliver Werner
  • Britta Peters und Marianne Wagner

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  • Casper König

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  • Skulptur Projekte: Münster empfängt Künstler und Multiplikatoren Foto: Oliver Werner
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  • Skulptur Projekte: Münster empfängt Künstler und Multiplikatoren Foto: Oliver Werner
  • Skulptur Projekte: Münster empfängt Künstler und Multiplikatoren Foto: Oliver Werner

Im Großen Haus gab’s – mit Übersetzung – die geballte Ladung an Infos und ersten Einschätzungen: „Ich bin überzeugt, dass auch die fünften Skulptur-Projekte Münster wieder ein Stück weiter verändern werden!“, meinte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, der auch schon auf 2027 blickte. Landesdirektor Matthias Löb bestärkte die Journalisten in ihrer Terminwahl: „Die Skulptur-Projekte sind zu einer internationalen Top-Adresse geworden!“

Kuratorin Marianne Wagner analysierte das „Prozesshafte“ der Ausstellung schon während der Planung. Mit-Kuratorin Britta Peters sinnierte über die Verschiebung der Dimensionen Körper, Zeit und Ort. Anekdotenreich wie immer: Prof. Kasper König. Der hatte, wie er erzählte, am Morgen noch seine Zahnbürste gesucht und sich an einen Kuratoren erinnert, der mal gesagt hatte: „Kunst ersetzt keine Zahnbürste!“ Was ihn nicht davon abhielt, die Journalisten zu ermuntern, bei den Skulptur-Projekten gut hinzuschauen. Es gehe um nichts mehr und nichts weniger als um einen „Beitrag zu den Widersprüchen und Differenzen“ unserer Zeit.

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