Das Ziel ist erreicht
Mot-Treff-Kotten zieht vom Interimsquartier auf Haus Coerde ins neue Domizil auf Hof Messing um

Münster-Coerde -

Gewaltige Staubwolken kommen aus dem Hof Messing. Im Inneren des neuen Domizils des Vereins Mot-Treff-Kotten wird kräftig gewerkelt: Mittlerweile stehen die Innenwände, die die Mitglieder in Eigenarbeit aufgebaut haben, ebenso wie die behindertengerechten Toiletten und die Anschlüsse für die Computer. Die Biker müssen Gas geben: Denn am Wochenende ist der offizielle Auszug aus Haus Coerde angesetzt.

Samstag, 05.11.2011, 05:11 Uhr

„Es ist das letzte Aufräumen vor der offiziellen Einweihung“, freute sich James Goldhagen , zweiter Vorsitzender des Mot-Treff-Kottens. Eigentlich wäre alles schon längst fertig gewesen, doch ein kleiner Wasserschaden habe für Verzögerungen gesorgt. „Aber das ist mittlerweile alles behoben.“ Von der alten Scheune, die zum Teil abgerissen werden musste, ist kaum noch etwas zu erkennen: Neue Fenster, neue Türen aus Stahl und Glas, der Giebel frisch mit Holz verkleidet und verputzt.
Der Verein zur Förderung der Sicherheit motorisierter Zweiradfahrer hat mit dem neuen Treff ein echtes Schmuckstück bekommen. „Rund 30 Helfer haben bei dem Umbau kräftig mit angepackt“, so Goldhagen. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt sei immer gut gewesen. „Haus Coerde war für uns ein Übergangsquartier, dafür sind wir der Stadt auch sehr dankbar. Aber der neue Treff ist einfach besser: Beispielsweise haben wir auf dem Hof Messing nun endlich wieder ein separates Büro“, erklärte der zweite Vorsitzende.
Bis am Montag (7. November) die Übergabe der Räume auf Haus Coerde an die Stadt ansteht, bleibt den Mitgliedern allerdings noch einiges an Arbeit: Zumindest die Außenanlagen am Hof Messing müssen noch hergerichtet werden.
Denn in Augenblick sieht man zumindest draußen noch nicht viel von den Bemühungen, ein neues Heim zu schaffen. „Alles mal schön der Reihe nach“, sagt Goldhagen lachend, während die Anschlüsse im Schulungsraum hergerichtet werden. „Wir führen drei Mal im Jahr ein Programm in Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe und Jugendlichen durch, die durch Raserei aufgefallen sind: Sie werden über die Technik und die Gefahren aufgeklärt.“ Beim Trial werde vermittelt, dass es darauf ankomme, sein Gefährt zu beherrschen, erläutert der zweite Vorsitzende.
Draußen soll auf die Dauer noch eine Terrasse entstehen, davor ein Parkplatz für Motorräder und Autos. „Aber das ist noch alles nicht ganz klar“, so James Goldhagen.

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