Umbau des Mecklenbecker Pfarrzentrums neigt sich dem Ende entgegen
Hell, luftig und modern

Münster-Mecklenbeck -

Läuft alles wie vorgesehen, dann kann die St.-Anna-Gemeinde ihr Pfarrzentrum bereits im Oktober wieder im vollen Umfang nutzen. Die Umbau- und Modernisierungsarbeiten gehen zügig voran. Auch die Pfarrkirche wird der Gemeinde im Advent wieder zur Verfügung stehen.

Freitag, 25.09.2015, 23:09 Uhr

Strahlende Gesichter im neu geschaffenen Foyer (v.l.): Diana Danne, Herbert Wilde, Anne Linnemannstöns und Christian Schmitt freuen sich über die plangemäß verlaufenden Umbauarbeiten im Pfarrzentrum. Foto:sch
Strahlende Gesichter im neu geschaffenen Foyer (v.l.): Diana Danne, Herbert Wilde, Anne Linnemannstöns und Christian Schmitt freuen sich über die plangemäß verlaufenden Umbauarbeiten im Pfarrzentrum. Foto:sch Foto: sch

Die Handwerker haben zwar noch für einige Wochen das Sagen, doch wer schon jetzt einen Blick ins Pfarrzentrum der St.-Anna-Gemeinde wirft, dürfte begeistert sein: Hell, luftig und modern werden sich die Räume nach dem Umbau präsentieren, der im Januar nach den Plänen der Architektinnen Diana Danne und Anne Linnemannstöns gestartet wurde. Auch die Modernisierung der Pfarrkirche geht Zug um Zug voran. Läuft alles wie vorgesehen, dann wird der Gemeinde bereits im kommenden Monat das Pfarrzentrum und im Dezember das Gotteshaus wieder offen stehen.

„Anfang Oktober werden die ersten Räume des umgebauten Pfarrzentrums nutzbar sein“, sagt Herbert Wilde . Ab dem 12. Oktober, so der Verwaltungsreferent der katholischen Seelsorgeeinheit West, werde auch das Pfarrbüro aus dem Baucontainer ins Zentrum umgezogen sein. Vermutlich könne dann auch die Pfarrbücherei ihr neues Domizil beziehen.

Zeitgemäße Räumlichkeiten mit einer Gesamtnutzfläche von rund 550 Quadratmetern, die sich über den Keller, das Erd- und das Obergeschoss erstrecken, werden der St.-Anna-Gemeinde fortan zur Verfügung stehen – ausreichend Platz für Büros, multifunktionale Gruppenräume, Pfarrerwohnung und, und, und . . . Prunkstück ist das großzügige zentrale Foyer mit seiner Lichtkuppel, das dank eines Durchbruchs ins Obergeschoss realisiert werden konnte.

Das Mecklenbecker Pfarrzentrum wird künftig Sitz des Verwaltungszentrums der im April 2016 durch die Fusion von St. Anna, St. Ludgerus und St. Pantaleon sowie St. Stephanus entstehenden Großpfarrei sein, kündigt Pfarrer Dr. Christian Schmitt an. Diese wird über 20 Gebäude und rund 150 Angestellte verfügen. „Die Pfarrbüros in den einzelnen Gemeinden werden aber erhalten bleiben“, verspricht der Geistliche.

Beim Umbau des Pfarrzentrums musste laut Diana Danne ein „strammes Programm“ absolviert werden. Dabei habe es, so die Architektin, die ein oder andere Überraschung gegeben – angefangen von maroden Klinkerhalterungen an der Fassade bis hin zu faulendem Holz im Bereich der Fenster. Gleichwohl laufe alles nach Plan. Das Zentrum sei energetisch saniert, weitgehend barrierefrei und deshalb auch mit einem Aufzug ausgestattet worden.

Auch im Gotteshaus haben seit Pfingsten die Handwerker das Sagen. Dort werden – wie berichtet – Betonreinigungsarbeiten vorgenommen, eine neue Fußbodenheizung (Fernwärme statt Gas) verlegt, eine neue Sakristei und ein multifunktionaler Gemeinderaum geschaffen. Am ersten oder zweiten Advent soll die St.-Anna-Kirche wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung stehen und feierlich eingeweiht werden.

Vorgesehen ist, dass es am 1. oder 8. November um 11 Uhr in der Pfarrkirche einen sonntäglichen Baustellengottesdienst geben wird. Dann wird der Estrich bereits gegossen sein. „Es wird dort keine Stolperfallen mehr geben“, sagt Pfarrer Schmitt. Im Anschluss werde das Pfarrzentrum offiziell eröffnet, und es könne besichtigt werden.

Die Kosten für das Umbau- und Modernisierungsprojekt schlagen laut Herbert Wilde mit 1,45 Millionen Euro zu Buche. 500 000 Euro entfallen dabei auf die Pfarrkirche. Nach dem Abschluss der Arbeiten werden das Pfarrzentrum und die St.-Anna-Kirche „auf dem Stand der Zeit“ sein, betont Christian Schmitt: „Ich hoffe, dass wird dann die nächsten 20 bis 30 Jahre Ruhe haben.“

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