Mann von hier
Wolbecker Jugend prägte ihn

Münster-Wolbeck/Berlin -

Laut seines famosen Solo-Albums ist Henning Wehland „Der Letzte an der Bar“, als Coach von „The Voice Kids“ brachte er zwei Sieger hervor, mit den „H-Blockx“ crossrockte er weltweit erfolgreich. In Wolbeck verbrachte er Kindheit und Jugend. Darüber wird er unter anderem berichten. Vor Publikum: in der nächsten Ausgabe der Adam Riese Show am 27. Mai in der „Cloud“ in Münster. Es gibt noch wenige Karten!

Dienstag, 17.04.2018, 16:04 Uhr

Seine Jugend verbrachte Henning Wehland in Wolbeck.
Seine Jugend verbrachte Henning Wehland in Wolbeck. Foto: Markus Walter

An der Straße „Am Sandbach“ vor seinem Elternhaus hielt sich Henning Wehland bis zur 6. Schulklasse gerne auf. Auch weil sein Kumpel Johann-Christoph „Mason“ Maass dort wohnte, mit dem er später mit der gemeinsamen Band „H-Blockx“ vor 70000 Zuschauern bei Rock am Ring abfeierte. Am 27. Mai kehrt der Wahl-Berliner (seit 2004) nun zurück in seine Heimat – als Gast der Adam Riese Show in der „Cloud“ am Germania Campus. Dort wird er auch über seine Wolbecker Jugend plaudern. Ab seinem fünften Lebensjahr lebte Henning Wehland (geboren in Bonn) in Wolbeck, spielte beim TSV Angelmodde Tischtennis und beim VfL Wolbeck Fußball.

„Mein älterer Bruder steckte mich mit Rock`n Roll an“, erinnert er sich im Gespräch, während er am Hiltruper Bahnhof auf seinen Zug wartet. Über Stephan „Gudze“ Hinz lernte er damals David Rebel kennen, der am Gymnasium Wolbeck musikinteressierte Schüler förderte. Mit Erfolg. Erst spielte Henning bei „Dr. Chicago“ mit (an den Keyboards). Durch Gartenarbeit bei seinen Eltern kam er zu seinem ersten E-Piano. 1990 werden dann die H-Blockx (spätere Hits: „„Rising High“/“Move“) auf einem Schulfest des Gymnasiums von Henning Wehland, Tim Tenambergen, Stephan Hinz und Johann–Christoph Maass gegründet – ein Jahr bevor sie das Abi machten. Die deutsche Vorreiter in Sachen Crossover traten anfangs auch häufiger im Bahnhof Wolbeck auf, später auch mal locker neben Oasis bei „MTV live“. Bislang entstanden sieben Alben.

Stephan „Gudze“ Hinz ist heute noch mit Wolbeck eng verbunden, gibt Songwritting-Kurse an der Musikschule. Hennings bester Freund Dave wohnt direkt an der Werse.

Auf seinem Soloalbum „Der Letzte an der Bar“ verarbeitet Wehland auch Wolbeck-Erlebnisse. So hat zum Beispiel der Song „Geister“ auch damit zu tun, wie Henning mit 14 Jahren die „Ausgeh-Order“ seiner Eltern austrickste, indem er vorgab abends in seinem Wolbecker Kinderzimmer „Das aktuelle Sportstudio“ zu schauen, während er sich klammheimlich durch sein Fenster zur nächsten Party verdrückte.

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Henning Wehland ist (mit Janina Fautz und Claus-Dieter Toben) Gast der Adam Riese Show am 27. Mai, 19 Uhr. Karten: WN-Ticket-Shop, Prinzipalmarkt 13-14; www.adamriese.net/cloud.htm.

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