Jubiläum
Mediterranes Flair mit Kugeln

Münster-Hiltrup -

Der Museumspark in Hiltrup ist ein Kleinod, was nicht alle kennen. Dort kann man auch ganz wunderbar Boule spielen – ganz ohne Vereinsbindung. Seit fünf Jahren.

Sonntag, 22.04.2018, 07:04 Uhr

Bezirksbürgermeister Joachim Schmid (l.), Franz-Josef Gövert (2.v.l.) vom Grünflächenamt der Stadt Münster und die Zwar-Gruppe mit den Sprechern Dieter Skoda (3.v.l.) und UIrich Thiele (4.v.l.) freuen sich über das fünfjährige Bestehen der Boule-Bahn im Museumspark.
Bezirksbürgermeister Joachim Schmid (l.), Franz-Josef Gövert (2.v.l.) vom Grünflächenamt der Stadt Münster und die Zwar-Gruppe mit den Sprechern Dieter Skoda (3.v.l.) und UIrich Thiele (4.v.l.) freuen sich über das fünfjährige Bestehen der Boule-Bahn im Museumspark. Foto: pesa

Klack-klack: Relativ langsam stoßen die silbernen Bronzekugeln aneinander. Das „Schweinchen“ im Blick, wollen die Spieler diese kleine Kugel mit ihren Würfen „anticken“ und jeder will als erster 13 Punkte einheimsen. Das „Schweinchen“ ist eine kleine blaue Kugel.

Die Boule-Spieler von der ZWAR-Basisgruppe Hiltrup spielen das frankophile Spiel mit den Kugeln regelmäßig – seit genau fünf Jahren auf der Boule-Bahn im Museumspark Hiltrup. ZWAR steht für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ und so sind die Boule-Spieler auch im Alter zwischen 60 und 85 Jahre. Älteste Mitspielerin ist Gisela Koletzki.

Auch wenn sie nicht im Schatten französischer Platanen spielen, „ZWAR“-Sprecher Ulrich Thiele gerät ins Schwärmen, wenn er vom Museumspark spricht: „Das ist Entspannung, das ist Urlaub zu Hause.“

Auch Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt ist voll des Lobes: „Das ist die einzige Bahn in Münster, wo jeder boulen kann, wenn er sich vernünftig benimmt.“

Maximal zehn ZWAR-Spieler sind hier regelmäßig am Start. „Die Bahn im Museumspark wird gut angenommen, mindestens viermal in der Woche, auch von anderen Spielern“, sagt ZWAR-Mitglied Dieter Skoda. „Das läuft ganz gut – so ganz ohne Vereinsbindung.“ Auch die Boule-Damen schätzen „die körperliche Ertüchtigung, das Freizeitvergnügen und den Gemeinschaftsgeist“ beim Spielen unter freiem Himmel. Auch ansonsten unternehmen sie gerne gemeinsam etwas: Nordic Walking oder Touren mit ihren Wohnmobilen.

Franz-Josef Gövert vom Grünflächenamt der Stadt Münster kündigte an, dass seine Mitarbeiter noch einige Ausbesserungen vornehmen werden: Der Belag der Bahn wird noch ausgeglichen und erneuert.“ Eine Boule-Spielerin weist auch auf eine Stolperfalle am Rande der Bahn hin. Auch um diesen lockeren Stein will sich Gövert kümmern.

Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt weist die Boule-Spieler darauf hin, dass bald die Behindertentoilette am Museum fertig sein wird: „Tagsüber können sie ja bis dahin die Toiletten in der Bezirksverwaltung nutzen.“

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