Ranking der Fernsehsendung "Markt"
Hiltruper Freibad ist das Beste in NRW

Münster-Hiltrup -

Rekordwerte sorgen derzeit für Rekordbesuche in den heimischen Freibädern. Und das idyllisch gelegene Freibad in Hiltrup wird sicherlich jetzt noch ein paar Besucher dazu bekommen. Denn der WDR wählte das Bad zum Besten im ganzen Bundesland.

Donnerstag, 26.07.2018, 15:50 Uhr aktualisiert: 26.07.2018, 16:25 Uhr
Die WDR-Tester machten das Hiltruper Freibad zum NRW-Champion: Fast alles ist „tiptop“.
Die WDR-Tester machten das Hiltruper Freibad zum NRW-Champion: Fast alles ist „tiptop“. Foto: Freibad Hiltrup

Spaß, Sicherheit, Platz und Hygiene – was macht ein gutes Freibad aus? Das wollte die WDR-Sendung „Markt“ wissen und prüfte fünf große Bäder in NRW auf Herz und Sprungturm. Das Ergebnis: Das Hiltruper Freibad ist Top und verweist Essen (5.), Paderborn (4.), Köln (3.) und Witten (2.) auf die Plätze. 850 von insgesamt 960 Punkten erreichte das Freibad.

Super frische Pommes

Und das ging so: Eine Testfamilie besuchte insgesamt fünf willkürlich ausgesuchte Freibäder, 80 Personen bewerteten zudem das Freibad Hiltrup und Experten aus den verschiedenen Bereichen. Neben dem „Fun-Faktor“, zum Beispiel bei der Abkühlung im 50-Meter-Becken oder auf der 80 Meter langen Wasserrutsche, ging es um das Platzangebot, Sauberkeit und Sicherheit (geprüft vom TÜV Rheinland), aber auch um den „Gaumenschmaus“ im Freibad. Eine junge Mutter testete in Hiltrup: „Die Pommes sind super frisch!“

In Hiltrup kann man auch synchron springen.

In Hiltrup kann man auch synchron springen. Foto: mlü

Besonders gut: das Unterhaltungsangebot

Über den Gesamtsieg freuen sich alle Mitarbeiter. Er passt perfekt zu den aktuellen Besucherrekorden. „Offensichtlich hat das Bäderkonzept der Stadt Münster ins Schwarze getroffen“, freut sich der Leiter des städtischen Sportamtes Michael Willnath. „Die Mitarbeiter nehmen den ersten Platz als klare Bestätigung für ihre Arbeit.“

Das Hiltruper Freibad erreichte in den meisten Kategorien erste und zweite Plätze. Besonders gut kam das breite Unterhaltungsangebot an – vom Sprungturm über die 80-Meter-Großrutsche bis hin zu den Sprudelliegen.

Ausbaufähig: Sauberkeit und Hygiene

In der Kategorie Sauberkeit und Hygiene allerdings rutschte das Bad auf den letzten Platz. „Auch wenn im Freibad mehrfach am Tag gereinigt und desinfiziert wird, besteht bei hohen Besucherzahlen die Möglichkeit erhöhter Keim- und Bakterienbelastung“, erläutert Winfried Reher , Leiter der Bäderabteilung. "So kann kurz vor der nächsten Reinigung die Belastung erhöht sein." Reher verweist auf den aufwendigen Hygieneplan. Die Mitarbeiter in Münsters Schwimmbädern arbeiteten intensiv daran, besonders die Umkleide- und Sanitärbereiche sauber zu halten.

Alle können mithelfen

Aber auch die Freibad-Gäste können dabei helfen, eine übermäßige Keimbildung zu begrenzen, so Reher weiter: „Wenn sich die Besucher an die gesellschaftlich üblichen Regeln halten – besonders im Sanitärbereich – ist schon viel geholfen.“ Ein Mann kritisierte im TV-Beitrag die fehlende Sauberkeit am Kiosk, eine Frau den Müll, den Besucher hinterlassen, wenn sie ihre Liegeplätze verlassen.

Egal wie uns Petrus noch schwitzen lässt: Das barrierefreie und behindertenfreundliche Bad mit den großen Liegewiesen, der Holz-Liegedeck-Pyramide und den Strandkörben ist für weitere Besucherrekorde – nach Angaben der Mitarbeiter – bestens gerüstet.

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