Heimat ist aktives Leben vor der eigenen Haustür
Spazierend Wolbeck optimieren

Münster-Wolbeck -

Sie haben richtig Bock auf Wolbeck, die Veranstalter der Aktion „Zukunft in Wolbeck – ein Spaziergang“. Und damit sie ein Erfolg wird, sind alle Wolbecker zum Mitmachen aufgerufen – auch jene, die erst seit kurzem den Ortsteil zu ihrer Heimatmitte erkoren haben.

Donnerstag, 19.09.2019, 06:00 Uhr
Wolbeck mehr aus sich heraus stärken und fit für die Zukunft machen: Gemeinsam laden Dieter Alke (Bürgerforum), Eleonore Schwarz (Gartenbauverein), Georg Rölver (Bürgerforum), Ralph Koschek (Gewerbeverein), Alfons Gernholt (Heimatverein), Arntrud Müller (Gartenbauverein) und Willi Schriek („Historisches Wolbeck“) zum Wolbecker Spaziergang ein.
Wolbeck mehr aus sich heraus stärken und fit für die Zukunft machen: Gemeinsam laden (v.l.) Dieter Alke (Bürgerforum), Eleonore Schwarz (Gartenbauverein), Georg Rölver (Bürgerforum), Ralph Koschek (Gewerbeverein), Alfons Gernholt (Heimatverein), Arntrud Müller (Gartenbauverein) und Willi Schriek („Historisches Wolbeck“) zum Wolbecker Spaziergang ein. Foto: Peter Sauer

Wie kann man die Stärken Wolbecks am Besten erleben und erörtern? Richtig, bei einem Spaziergang an Ort und Stelle. Den bieten hiesige Vereine ab 28. September als achtwöchige Mitmach-Aktion an.

Ralph Koschek (Vorsitzender des Gewerbevereins ) und Willi Schriek (AG „Historisches Wolbeck“) stellten am Mittwoch das nachhaltige Projekt „Zukunft in Wolbeck – ein Spaziergang“ und seine vier Stationen vor. „Wir wollen zeigen, was ist, was fehlt und Handlungsmethoden entwickeln.“

Los geht dieser besondere Spaziergang im Park des ortsbildprägenden Drostenhofes („Station I“). Es geht darum ,die Historie des Ortes mit zeitgemäßen Interessen zu verbinden. Die Veranstalter des Wolbecker Spaziergangs setzen sich dafür ein, dass der Park weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt, als Teil der Naherholungsachse Kurpark-Tiergarten-geplanter Bürgerpark Piepenbachaue.

Auch gefeierte Aktionen, wie zuletzt das Konzert von „Hootin‘ the Blues“ sollen fortgeführt werden. „Wir hatten mit 120 Gästen gerechnet und es kamen 400“, sagt Arntrud Müller, Vorsitzende des Gartenbauvereins.

Weiter geht der Spaziergang mit „Station II“ am Parkplatz Klostermann (Münsterstraße). Es geht um die Steigerung der Attraktivität des Ortskerns, die Stärkung der Kaufkraftbindung und die Förderung des Einzelhandels durch identitätsstiftende Aktionen.

An der dritten Station im Bürgerpark Angel/Piepenbach steht die Aufwertung des Angelseitenweges und die Entstehung eines vielseitigen Naherholungsgebietes zwischen Angel und Borggarten im Fokus.

Zielstation ist das Achatius Haus. Dort bekommen die Spaziergänger Info-Material über die vielfältigen Kultur-, Natur-, Sport- und Vereinsangebote im Ort. Dort kann jeder auch an der Aktion „Warum habe ich Bock auf Wolbeck“ teilnehmen. „Einfach die Fragen auf der Karte ausfüllen und in die Ziegenfigur werfen“, erläutert Ralph Koschek. „Die Auswertung wird am 23. November auf der Wolbecker Lichternacht präsentiert.“

Eine kritische Auseinandersetzung mit den Standorten ist gewünscht. „Es geht auch darum, Leute aus Münsters Innenstadt für Wolbeck zu begeistern, gerade wenn es dort drubbelt“, ergänzen Alfon Gernholt (Heimatverein) und Georg Rölver (Bürgerforum).

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Eröffnung des Spaziergangs am 28. September (Samstag) von 15 bis 17 Uhr, Treffpunkt Drostenhof, Ende am 23. November.

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Der Spaziergang ist eine Aktion des Bürgerforum, des Heimatvereins, des Gewerbevereins, des Gartenbauvereins, der Kita St. Nikolaus, der Alexianer Haus Heidhorn und – als pars pro toto – des Bürgers Gordon Brandenfels.

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Faltplan bei allen Gewerbetreibenden; Postkarten-Wurfsendung gibt es in den Neubaugebieten.

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