Kartsport: ADAC-Jugendgruppenturnier an der Feldstiege
Volle Konzentration im Parcours

Münster-Nienberge -

Flotte Karts sowie Jungen und Mädchen, die mit viel Geschicklichkeit durch den Parcours flitzten: Freunde des Kartsports kamen an diesem Wochenende auf dm Parkplatz des Nienberger Sportgeländes voll auf ihre Kosten.

Sonntag, 08.03.2020, 18:18 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 17:52 Uhr
Geschicklichkeit war auf dem Parcours beim ADAC-Jugendgruppenturnier an der Feldstiege gefragt.
Geschicklichkeit war auf dem Parcours beim ADAC-Jugendgruppenturnier an der Feldstiege gefragt. Foto: sn

„Es macht Spaß, man hat Adrenalin“, meinte der 17-jährige Benedikt Elferich beim ADAC-Jugendgruppenturnier an der Feldstiege. Dort ging es am Sonntag um flotte Karts sowie Jungen und Mädchen, die mit viel Geschicklichkeit durch den Parcours flitzten. Wenig Fehler waren gefragt und viel Tempo. Die Nachwuchsfahrer träumen manchmal auch von der großen Rennkarriere.

60 Jugendliche waren am Start und konnten es gar nicht abwarten, ihr Können am Lenkrad zu zeigen. Viel Vorbereitung war für den Tag notwendig. Schon am Freitag gab es die ersten Aufbauten. Ein richtiges Familienevent sollte es werden, und viele ehrenamtliche Helfer machten das möglich. „Wir sind froh, dass wir sie haben, ohne sie ginge es nicht“, lobte Dustin Temme , der Jugendgruppenleiter des „AC Münster“ (Automobil-Club Münster) im ADAC . Fünf Mannschaften machten mit, sie kamen aus Herten, Herdecke, Oelde, Waltrop und Münster.

Zu bestehen gab es einen Parcours, der in etwa 50 Sekunden zu durchfahren war. Die Grenzen der Rennstrecken wurden abgesteckt durch Holzklötzchen und Figuren. „Möglichst null Fehler“ sei das Ziel, meinte Temme. Fielen Klötzchen oder Figuren, weil das Fahrzeug sie touchierte, dann gab es bis zu 30 Sekunden Strafe. Hochkonzentriert waren deshalb die Jugendlichen bei der Sache, gleichzeitig machte es allen jede Menge Spaß.

„Wir hatten schon Fahrer, die im Kart-Rennsport geblieben sind“, erinnerte sich Dustin Temme. Und doch, dieser Tag sei nicht der Einstieg in die „Formel 1“, sagte er schmunzelnd. Obwohl viele sicher davon träumen würden. Die Gefährte waren beim Jugendgruppenturnier aber mehrere Nummern kleiner. Die Nienberger fuhren etwa mit Fahrzeugen der Marke March 1, die mit einem Honda 4-Takt-Motor und 5,5 PS ausgestattet waren. Einige Minuten vor dem jeweiligen Rennbeginn liefen die Motoren bereits auf Hochtouren, damit sie im Parcours schon richtig warm waren.

„Ihr habt einen starken Wind in Münster“, meinte ein Vater aus Oelde, aber sonst waren die Organisatoren durchaus zufrieden mit den Bedingungen: „Wir sind dankbar, dass es trocken ist“, meinte Temme. Und so konnte der Rennbetrieb ungestört laufen. Zunächst erklärten die Erwachsenen den Jugendlichen den Parcoursverlauf und gaben Tipps. Dann ging es los, Millimeterarbeit war gefragt. „Man testet hier seine Grenzen aus“, sagte Benedikt Elferich, der aus Altersgründen das letzte Mal dabei war. Nur bis 18 Jahre alt dürfen die Teilnehmer nämlich sein. In Nienberge gab er auf der Strecke nochmal alles, seit 2014 betreibt er diesen Jugendsport mit viel Leidenschaft. Insgesamt hat die Jugendgruppe in Münster 14 aktive Mitglieder.

Nach dem Turnier ist Training angesagt. Wöchentlich probieren sich die Jugendlichen auf dem Parkplatz des TÜV Nord an der Rudolf-Diesel-Straße aus. Und nun beginne auch die Rennsaison, so Temme. Regelmäßig nimmt die münstersche Jugendgruppe an ADAC-Wettbewerben und an der Deutsch-Niederländischen-Kartmeisterschaft teil.

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