Seniorennachmittag der Kameradschaft St. Michael mit pfiffigen Attraktionen
Musikalische Deutschlandreise

Münster-Albachten -

Eine Deutschlandreise mit vielen volkstümlichen Liedern unternahmen die Gäste des Seniorennachmittags der Kameradschaft St. Michael.

Montag, 17.03.2014, 22:00 Uhr

Bayerische Gaudi zum Auftakt der „Deutschlandreise“: Mit vielen Attraktionen wartete der traditionelle Seniorennachmittag der Kameradschaft St. Michael im „Haus der Begegnung“ auf.
Bayerische Gaudi zum Auftakt der „Deutschlandreise“: Mit vielen Attraktionen wartete der traditionelle Seniorennachmittag der Kameradschaft St. Michael im „Haus der Begegnung“ auf. Foto: tu

„In München steht ein Hofbräuhaus“, tönte es stilecht aus dem gut gefüllten „Haus der Begegnung “: Fünf Männer in Lederhosen üben sich im Bierkrugstemmen; mehr als 100 Zuschauer klatschen begeistert Beifall. Mit einer bayerischen Gaudi begann die illustre „Deutschlandreise“.

So lautete das zugkräftige Motto des traditionellen Seniorennachmittags der Kameradschaft St. Michael, der einmal mehr mit pfiffigen Attraktionen aufwartete. „Deutschlands Schönheiten und geschichtliche Episoden werden uns begleiten“, eröffnete Kameradschafts-Chef Horst-Henner von Hopffgarten die imaginäre Bahnreise: „Sie sitzen im Speisewagen, reisen von München bis zur Nordsee!“

Die Bühnenleinwand illuminierten 40 Fotos namhafter Sehenswürdigkeiten und Landschaften von der Zugspitze bis zum Nordseedeich – ausgesucht von Josef Häming. Gemeinsamer Liedgesang, unterstützt von den drei Gitarristinnen der „Senden Girls“ und einem „Oldie“-Trio der Bläservereinigung, begleitete die lustige Kaffeefahrt durch deutsche Landen. Für reichhaltige Kuchenauswahl hatten die Ehefrauen der Kameradschaftsaktiven gesorgt.

An jeder Station warteten Überraschungen auf das Publikum: Johannes Wiedau war mit vier Kollegen zum Krugstemmen in die Krachlederne geschlüpft. Von Hopffgarten moderierte, gab sachkundige Erläuterungen, etwa zur Historie von Tübingen, als der Zug wegen des Stuttgart-21-Projekts einen Umweg mit der „schwäbischen Eisenbahn“ nahm – dazu ertönte das gleichnamige Volkslied. Dem Rheintal mit der Loreley widmete Anke Espenkott mit einer Rezitation des bekannten Märchens ihre Aufmerksamkeit, ebenso der münsterischen Lambertikirche.

„O, wie schön is min Westfalen!“ – die bekannte Hymne durfte beim Zugstopp in der Domstadt nicht fehlen. Weiter ging’s übers Havelland mit der von Helmut Müsker rezitierten Fontane-Ballade „Herr von Ribbeck auf Ribbeck“ gen Norden. Lieder wie die „Nordseewellen“, das Märchen „Die Schwanenfrau“ und deftige Ostfriesenwitze, erzählt von Josef Häming, umfasste der Vortragsreigen an der Waterkant, dem Ziel der Reise.

Als älteste Teilnehmer des Seniorennachmittags wurden Margarethe Jentschura (100) und Josef Blömker (91) geehrt. Von Hopffgarten versäumte es nicht, allen Aktiven für ihren Einsatz zu danken.

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