Dreiste Abfallentsorgung
Flaschen-Entsorgung der unerfreulichen Art

Münster-Albachten -

Es gibt Leute, die sich beim traditionellen Maigang wenig um die Natur scheren: In Albachten wurden geleerte Flaschen von dreisten Zeitgenossen ungeniert am Wegesrand „entsorgt“.

Dienstag, 03.05.2016, 19:05 Uhr

Flaschenmüll am Straßenrand: Ähnlich wie auf diesem Bild soll es nach dem 1. Mai auch an der Albachtener Steinbrede ausgesehen haben.
Flaschenmüll am Straßenrand: Ähnlich wie auf diesem Bild soll es nach dem 1. Mai auch an der Albachtener Steinbrede ausgesehen haben. Foto: eb

Offenbar nicht nur rund um den Aasee sah es nach dem Maifeiertag im Hinblick auf unerwünschte Hinterlassenschaften verheerend aus: Auch in Albachten sollen Maiwanderer ungeniert Abfall am Straßenrand hinterlassen haben, ärgerte sich jetzt ein Anwohner der Steinbrede bei einem Anruf in unserer Redaktion.

Als er nach dem 1. Mai mit seinem Hund Gassi gegangen sei, habe er seinen Augen kaum getraut. Eine Gruppe von rund 20 jungen Leuten habe beim Maigang über die Steinbrede „im jugendlichen Übermut“ die Behältnisse ihres flüssigen Proviants am Straßenrand „entsorgt“. Zwölf Pfandflaschen sowie eine Sekt- und eine Plastikflasche und auch zehn Schnappsfläschchen habe er gleich beim ersten Anblick erspäht. Beim späteren Spaziergang mit den Enkelkindern sei noch mehr an solchen Maigang-Hinterlassenschaften zutage gekommen, ärgert sich der Albachtener, der namentlich nicht genannt werden will.

„Wenn man´s voll mit in die Natur nehmen kann, kann man´s leer auch wieder mitnehmen“, meint der Steinbrede-Anlieger. Und dass selbst Pfandflaschen achtlos weggeworfen werden, verwundert ihn ebenfalls. Spiele das Flaschenpfand bei der heutigen Jugend keinerlei Rolle mehr?

Doch nicht nur an der Steinbrede, sondern auch an weiteren Stellen im Heimatort hätten Maigänger ihren Abfall hinterlassen. Auch am Gänsebrunnen sei dies der Fall gewesen: „Dort sah es grausam aus“, weiß der Albachtener. Derartig rücksichtlose Zeitgenossen seien leider der Grund dafür, dass Abfallsammelaktionen wie „Sauberes Münster“ durchgeführt werden müssten.

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