„Botox to go“ im Haus der Begegnung
Schönheits-Tipps der Weibsbilder

Münster-Albachten -

Das Duo „Weibsbilder“ teilte ganz schön aus. Claudia Thiel und Anke Brausch waren dieses Mal zu Gast beim Albachtener Kultur-Freitag im Haus der Begegnung.

Sonntag, 30.10.2016, 00:10 Uhr

Bei Anke Brausch (l.) und Claudia Thiel drehte sich alles um eines: die Schönheit.
Bei Anke Brausch (l.) und Claudia Thiel drehte sich alles um eines: die Schönheit. Foto: sn

Aus der Eifel stammen sie, wie sie immer wieder betonten. Das hört sich provinzieller an als es ist: Denn der Humor der „Weibsbilder“ ist einfach Weltklasse. Und das bewiesen die beiden bei einem ganz sensiblen Thema: der Schönheit.

Botox to go“ heißt das Programm, mit dem Thiel und Brausch durch die Lande touren, benannt nach dem Nervengift, das unter die Haut gespritzt gegen Falten helfen soll. Etliche andere Methoden gibt es auch. Thiel bekannte, im Supermarkt immer nach dem Proenzym Q10 Ausschau zu halten: „Das ist in Kartoffeln drin.“ Und die seien mit schön viel Mayonnaise das beste Rezept für eine glatte Haut, wie sie glaubhaft versicherte.

Aber es gelte ohnehin: „Eine Frau hat über 30 nur die Wahl zwischen Falten und Speck.“ Sie selbst wiege allerdings seit Jahren gleich viel: „Die Digital-Waage zeigt immer error an.“ Der sprechende Spiegel, den ihr Kollegin Brausch geschenkt hatte, war allerdings alles andere als diplomatisch und teilte ihr mit: „Hinter jedem Berg und jeder Hecke sieht eine schöner aus als Du, Du fette Schnecke!“

Desillusionierend, da kamen die kosmetischen Tipps von Anke Brausch gerade recht. Sie verwandelte das „ Haus der Begegnung “ prompt in eine Schönheitsfarm: „Das muss man bei einigen von Euch aber auch draufschreiben.“

Im atemberaubenden Tempo ging es in die Welt der Stars und Sternchen. Mal zeigte Brausch ein abschreckendes Promi-Foto hoch, das augenscheinlich den Missbrauch von Botox bewies. Dann wieder empfahl sie die Hollywood-Diät: „Boah, ey, Münster das kennt ihr ja alles nicht!“ Dafür konnten sich die Zuschauer in die Mallorca-Erfahrungen von Thiel einfühlen. Die hatte nämlich nach eigenen Worten einen Schönheitswettbewerb in „El Asozial“ gewonnen: „Ich war die einzige Teilnehmerin.“ Ihr Geheimrezept: Orangen-Marmelade. „Die schmiere ich mir auf meine Orangenhaut. Die Früchte passen gut in die Dellen.“

Anke Brausch wiederum schenkte ihrer Kollegin eine Anwendung „Brasilian Waxing“. Doch irgendwas ging schief: „Ich wusste gar nicht, dass ich bis zu den Nieren Haare habe“, rief Thiel erschrocken auf. Das Publikum wusste spätestens jetzt: Das war nicht Goethe, was es da hörte. Aber: „Mitten aus dem Leben“, wie eine Zuhörerin meinte.

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