Big-Band-Konzert in Albachten
Alles aus einem Guss bei „Inside Out“

Münster-albachten -

Die Band „Inside Out“ ließ das Haus der Begegnung vibrieren und begeisterte das Kenner- Publikum, das für den Big-Band-Jazz unter der Leitung des renommierten Trompeters und Leaders Bert Franse nicht nur aus Albachten gekommen war.

Sonntag, 26.02.2017, 18:02 Uhr

Nahezu alle Spielarten des Big-Band-Jazz bot die Band „Inside Out“ im Albachtener Haus der Begegnung.
Nahezu alle Spielarten des Big-Band-Jazz bot die Band „Inside Out“ im Albachtener Haus der Begegnung. Foto: Annegret Lingemann

Wer in Musik „baden“ wollte, der war beim Big-Band- Konzert in Albachten bestens aufgehoben. Die Band „Inside Out“ ließ das Haus der Begegnung vibrieren und begeisterte das Kenner- Publikum, das für den Big-Band-Jazz unter der Leitung des renommierten Trompeters und Leaders Bert Franse nicht nur aus Albachten gekommen war.

18 Musiker mit ihren In­strumenten – gern gesehene Gäste im Hot-Jazz-Club – hatten auf der Bühne kaum noch Platz, akustisch füllten sie den Saal ohnehin. Hervorgegangen ist die Jazzformation vor 26 Jahren aus dem ehemaligen Jugendorchester von Borghorst .

Heute sind die Mitglieder – bis auf zwei Berufsmusiker – Lehrer, Chemiker oder Journalisten. Auch wenn sich die Besetzung mit der Zeit ein wenig gewandelt hat, die meisten sind lange dabei und bezeichnen sich selbst als „einen großen Haufen von Freunden“.

Wird oft geprobt? Nein. Bei einem guten Mannschaftsspiel kenne man sich eben, sagen sie. Und genau diese Übereinstimmung der Spieler spürt das Publikum. Nicht nur an Blicken, einem Lächeln oder einer kleinen Geste, vor allem am präzisen und einfühlsamen Zusammenspiel. Da scheint alles aus einem Guss. Während die Band den Background, den Klangteppich aus Rhythmus in den Akkordfolgen weiterführt, entfalten sich jeweils die freien Improvisationen der Soli von Gitarre, Bass, Saxofon, Trompete, Posaune oder Piano wie von allein und scheinbar schwerelos. Drums und Percussion entwickeln sich zu einem Duett.

„Wir mögen Peter Herbolzheimer “, sagt der holländische Leader Franse über die 2010 verstorbene Jazz-Ikone, und so spielen sie „Heartland“ oder „The Healer“. Sie swingen, erzählen musikalisch Balladen und haben auch südamerikanisches Groove im Programm: „A Brazilian Love Affair“ oder „Spain“ von Chick Corea .

Zum Schluss dürfen alle mitsingen: „Oye como va“. Das Publikum bedankt sich bei „Inside Out“ mit rhythmischem Applaus.

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