Baugebiet Albachten-Ost
Platz für 500 neue Wohnungen

Münster-Albachten -

Der städtebauliche Wettbewerb fürs geplante Wohnbaugebiet „Albachten-Ost“ ist gelaufen: Der Siegerentwurf einer Architektengemeinschaft aus Köln und Düsseldorf soll Grundlage für die Realisierung sein. Er wird bei einer Infoveranstaltung am 3. Mai öffentlich präsentiert.

Freitag, 28.04.2017, 20:04 Uhr

Das Baugebiet „Albachten-Ost“ rückt näher: Am Mittwoch wurde der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs gekürt. Die Arbeitsgemeinschaft „3pass / rheinflügel severin“ ( Köln /Düsseldorf) zeichnet – wie berichtet – dafür verantwortlich. Ihr Entwurf soll Grundlage für die Realisierung des Areals werden. Allerdings wird es wohl noch rund drei Jahre dauern, bis erste Häuser entstehen.

„Frühestens ab 2020“ könne mit der Erschließung von „Albachten-Ost“ und dem Bau dringend benötigter neuer Wohnungen begonnen werden, sagt Christian Schowe , Leiter des Stadtplanungsamts. Das angehende neue Baugebiet genieße verwaltungsintern hohe Priorität. Gleichwohl sei es – angefangen von den weiteren politischen Beratungen bis hin zur Bürgerbeteiligung noch ein weiter Weg, der bewältigt werden müsse.

Mit dem geplanten Baugebiet soll im Osten Albachtens ein „vielfältiges neues Wohnquartier mit eigener Identität“ entstehen. Auf dem etwa 14 Hektar großem Projektareal sollen rund 500 neue Wohnungen Platz finden. Der Stadt schwebt unter anderem „ein vielfältiger Mix von Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen sowie die verträgliche Integration verschiedener Infrastruktureinrichtungen in das Wohngebiet“ vor.

Der preisgekrönte Gestaltungsplan der Köln-Düsseldorfer Architektengemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass er das Neubaugebiet geschickt mit dem vorhandenen Freiraum verzahnt. Das Terrain, das auch an die Weseler Straße angeschlossen wird, soll einen zentralen Grünzug erhalten, der sich zur Landschaft im Osten des Plangebiets öffnet („Münsterländer Parklandschaft“).

Prägendes Charakteristikum des Entwurfs ist der von den Architekten vorgesehene Verbund von Wohnhöfen. Diese lassen kleine Quartiere entstehen, in denen nachbarschaftliches, kommunikatives Wohnen ermöglicht werden soll. Die Pläne der Arbeitsgemeinschaft „3pass / rheinflügel severin“ sehen insgesamt 496 Wohnungen in verschiedenen Haustypen vor, wobei die Gebäudehöhe zum verträglichen Anschluss ans vorhandene Wohngebiet an der Hohen Geist zwischen zwei und drei Geschossen variiert. Reichlich öffentliches Grün schottet das Wohnbauterrain an seiner Ostseite von den dortigen landwirtschaftlichen Flächen und dem vorhandenen Gehöft ab.

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Der Siegerentwurf und 14 weitere Arbeiten sind vom heutigen Samstag bis Donnerstag (4. Mai) im „Haus der Begegnung“ (Hohe Geist 8) zu sehen. Der prämierte Entwurf wird dort auch bei einer öffentlichen Infoveranstaltung am Mittwoch (3. Mai) ab 18.30 Uhr präsentiert.

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