Ausstellung zum Albachtener Ortsjubiläum
„Fenster in die Vergangenheit“

Münster-Albachten -

Die Patchworkgruppe „Stich für Stich“ trägt mit einer Ausstellung zum Jubiläum „875 Jahre Albachten“ bei: Im Pfarrzentrum St. Ludgerus werden 18 ganz besondere Quilts präsentiert.

Donnerstag, 24.08.2017, 20:08 Uhr

Die Patchworkgruppe lädt zu ihrer Ausstellung ins Pfarrzentrum St. Ludgerus ein.
Die Patchworkgruppe lädt zu ihrer Ausstellung ins Pfarrzentrum St. Ludgerus ein.

Unter dem Motto „Fenster in die Vergangenheit“ wird am 3. September zu einer besonderen Ausstellung ins Pfarrzentrum St. Ludgerus eingeladen: Im Rahmen des Ortsjubiläums „875 Jahre Albachten“ geben Textilkünstlerinnen der Patchworkgruppe „Stich für Stich“ Einblick in ihr Schaffen.

Bei der Gruppe handelt es sich um einen Kreis von Frauen aus Albachten und Roxel, der sich der Patchwork-Kunst verschrieben hat und sich regelmäßig trifft, um gemeinsam dem handwerklichen Hobby nachzugehen. Das englische Wort Patchwork heißt ins Deutsche übersetzt „Flickwerk“. Die Patchwork-Künstlerinnen nähen Stoffstücke mit der Maschine oder per Hand zusammen, um daraus neue Textilien – meist aufwendig und liebevoll gestaltete Zier- und Tagesdecken (Quilts) – anzufertigen.

Die Gruppe „Stich für Stich“ wurde im März 2007 aus der Taufe gehoben. Ihr gehören Gudrun Lellé , Gisela Holstiege, Margret Hove­stadt, Gabriele Sürig und Birgit Winkelsett an. Verstärkt durch Maria Neumann und Anneliese Hebbeker-Ahlke werden sie die Ausstellung im Pfarrheim bestreiten. Diese verspricht, interessant zu werden.

Getreu dem gewählten Motto „Fenster in die Vergangenheit“ werden die Textilkünstlerinnen 18 Quilts im Format 1,20 Meter mal 40 Zentimeter präsentieren. Zu deren Anfertigung wurden größtenteils alte Stoffe aus den 1920er- und 1930er-Jahren verwendet. Zudem befassen sich die Arbeiten, denen erläuternde Texte zur Seite gestellt werden, mit Albachtener Frauengeschichte.

„Im textilen Bereich war es zu allen Zeiten Aufgabe von Frauen, Neues herzustellen, zu gestalten und Gebrauchtes möglichst lange zu erhalten – durch Stopfen, Flicken und Anstückeln“, heißt es in einer Mitteilung. Die dazu benötigten Fähigkeiten wurden von Frau zu Frau, von Generation zu Generation weitergegeben und auch in den Schulen gelehrt. „Die Patchworkarbeiten thematisieren textile Aspekte harter Alltagsarbeit, handwerklicher Schönheit und vernähter Träume. Von der Vergangenheit in die Gegenwart führen Erinnerungen und Assoziationen – ein Fenster wird geöffnet“, so die „Stich für Stich“-Mitstreiterinnen.

Zum Thema

Die Ausstellung „Fenster in die Vergangenheit“ findet am 3. September von 11 bis 18 Uhr im Pfarrzentrum St. Ludgerus statt.

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