Zukunftswerkstatt in Albachten
Ansturm auf Zukunftswerkstatt

Münster-Albachten -

Großes Interesse zeigen die Albachtener an der Zukunft ihres Stadtteil. Rund 200 Bürger folgten der Einladung des Amtes für Stadtentwicklung, aktiv zu werden und Ideen für eine Verbesserung der Lebensqualität in Albachten zu sammeln.

Mittwoch, 15.11.2017, 17:11 Uhr

Angeregt diskutierten die Albachtener die ausgehängten Pläne zur zukünftigen Entwicklung des Ortes.
Angeregt diskutierten die Albachtener die ausgehängten Pläne zur zukünftigen Entwicklung des Ortes. Foto: Annegret Lingemann

„Albachten wächst – diskutieren Sie mit!“ Das ließen sich die Albachtener nicht zweimal sagen. Mit einem Ansturm von fast 200 Bürgern, die im Haus der Begegnung bei der Zukunftswerkstatt Albachten zuhören und mitreden wollten, hatte das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsentwicklung, vertreten durch Philipp Bunse , Maria Dirking, Gerd Franke , Reinhard Hopp, Dietmar König und Johannes Waldmüller nicht gerechnet.

„So großes Interesse und bürgerschaftliches Engagement ist ein gutes Zeichen und spricht für Albachten“, urteilte Bezirksbürgermeister Stephan Brinktrine, der die Veranstaltung moderierte. Ein Zuzug von rund 1500 Neubürgern sei durch die neuen Baugebiete zu erwarten. Das brächte Veränderungen mit sich und sei eine Herausforderung für den Ort, denn die Infrastruktur müsse mitwachsen.

Wie wird das Verkehrsaufkommen geregelt? Wird es genügend Einkaufsmöglichkeiten geben? Werden Schulen, Kitas und Vereine den höheren Einwohnerzahlen gewachsen sein? Wie und wo wird sich das öffentliche Leben abspielen?

Zunächst hatte Maria Dirking das Ergebnis der Befragung von 24 „Schlüsselpersonen“ im Ort zu Stärken und Schwächen des Stadtteils bekanntgegeben. Das Ergebnis: Alle fühlen sich wohl im Ort, man schätzt Angebot und Vielfalt der Vereine, die gute Verkehrsanbindung und die familiäre „dörfliche“ Struktur des Ortes. Aber es sind auch Wünsche offen: eine möglichst verkehrsberuhigte Ortsmitte, eine Gastwirtschaft mit Saal, eine Drogerie und mehr Fachärzte sowie eine Busanbindung nach Roxel wegen des Wochenmarktes, des Hallenbads und Angebote der Kirchen.

Die Schwerpunkte „Ortsmitte“, „Verkehr“ und „Allgemeines“ wurden dann mit den Experten aus dem Stadtbauamt hitzig diskutiert. Die Ideen der engagierten Albachtener reichten von einer veränderten Ampelschaltung über einen WLAN-Hot-Spot-Bereich bis hin zu einem Gewerbegebiet und dem Wunsch nach einem Schwimmbad. Fazit von Maria Dirking: „Alle Ideen werden sorgfältig geprüft und die Albachtener werden in die zukünftigen Planungswerkstätten eng eingebunden.“

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