„Die Bullemänner“
Eine Kneipe auf dem alten Friedhof?

Münster-Albachten -

Es gab reichlich zu lachen beim Albachtener Gastspiel der „Bullemänner“. Das Publikum im „Haus der Begegnung“ quittierte den gelungenen Auftritt mit handfestem Applaus.

Sonntag, 28.01.2018, 19:01 Uhr

Mit Situationskomik, Slapstickelementen und handfestem Humor unterhielten die Bullemänner unterstützt von Svetlana Svoroba ihr Publikum im „Haus der Begegnung“.
Mit Situationskomik, Slapstickelementen und handfestem Humor unterhielten die Bullemänner unterstützt von Svetlana Svoroba ihr Publikum im „Haus der Begegnung“. Foto: ann

Den Westfalen wird gelegentlich nachgesagt, sie seien etwas dröge und wortkarg. Gut, dass das auf Augustin Upmann und Heinz Weißenberg nicht zutrifft.

Als „Die Bullemänner“ spielen die Urwestfalen seit Jahren in vielen Rollen ihr komödiantisches Talent aus. Seit 2008 ist Svetlana Svoroba dabei, der erste weibliche Bullemann und „Tastenfachkraft“ für die einfühlsame musikalische Begleitung. Mit ihrem Programm „Schmacht“ im Haus der Begegnung brachten die Drei das Publikum auf Touren, Lachsalven inbegriffen.

Gut vorbereitet spielten sie mit wunden Punkten der lokalen Szene. Man muss etwas tun – nicht nur mit dem abbröckelnden Ehepartner neben sich – eine Kneipe gehört in den Ort! Vielleicht auf dem Gelände des alten Albachtener Friedhofs? „Zum Scheidebecher“ wäre dann ein passender Name.

Von Flüchtlingen ist die Rede, die weniger werden. Wie schade, nun muss die Amtsverwaltung doch kein Englisch lernen, die Veredlung des Fussballvereins durch „ein paar Aubameyangs“ entfällt, und auch das dicke Kind hat wieder Sport in der Turnhalle. Karl Faktor, der Campingplatzchef hat aber mit „seinen Refugees“ immer noch 14 Nationen auf dem Platz, drei mehr als Jogi Löw. Al Khadiri ist Schützenkönig geworden, aber statt Biermarken gibt es nun Teebeutel.

„Dat geht schief“-die stimmgewaltige Arie eines glücklosen Heimwerkers war keinesfalls das Motto des Abends, der mit reichlichem Beifall endete. Das elfte Gebot vom „Heiligen Bernd“ gab es noch mit auf den Weg: Lieber beichten als verzichten!

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