Grünkohlessen des SPD-Ortsvereins
„Auf die SPD vor Ort kann man stolz sein“

Münster-Albachten -

Lob von der NRW-Generalsekretärin der SPD gab es für die Albachtener Parteifreunde: Svenja Schulze war bei deren traditionellem Grünkohlessen mit von der Partie.

Montag, 26.02.2018, 18:02 Uhr

Warme Worte und Ehrungen gab es beim Grünkohlessen der SPD Albachten (v.l.): Svenja Schulze, Robert von Olberg, Grünkohlkönigin Hedwig Chudziak, Ortsvereins-Vorsitzende Ulrike Czerny-Domnick und Jürgen Jabs.
Warme Worte und Ehrungen gab es beim Grünkohlessen der SPD Albachten (v.l.): Svenja Schulze, Robert von Olberg, Grünkohlkönigin Hedwig Chudziak, Ortsvereins-Vorsitzende Ulrike Czerny-Domnick und Jürgen Jabs. Foto: sn

Das Grünkohlessen der Albachtener SPD hat eine lange Tradition. Ungewöhnlich ist es aber, dass der Abend mit einer Entschuldigung begann. Die gab es von Svenja Schulze, der Generalsekretärin der SPD Nordrhein-Westfalen. Sie warb am Sonntagabend im „Haus der Begegnung“ um Nachsicht. Die Parteispitze in Berlin habe kein gutes Bild abgeliefert: „Dafür entschuldige ich mich.“

Schulze war selbst beteiligt an den Koalitionsverhandlungen von SPD und CDU auf Bundesebene. Wohl kein Wunder: „Ich habe für den Koalitionsvertrag gestimmt“, bekannte sie. Aber: „Es ist mir nicht leicht gefallen.“ Sonst gab es kein „Outing“, was die jeweilige innerparteiliche Wahlentscheidung hinsichtlich der „GroKo“ angeht. Dafür aber viel Streicheleinheiten für die Sozialdemokraten in Albachten: „Auf die SPD vor Ort kann man stolz sein“, so Svenja Schulze.

Robert von Olberg hat es nicht in den Bundestag geschafft. Der Unterbezirksvorsitzende konzentrierte sich bei seiner Rede auf Münster und konnte Überraschendes verkünden: Stadtweit habe es seit Jahresanfang 180 neue Mitglieder gegeben: „Auch einige aus Albachten sind dabei.“ Die Neuen machten insgesamt etwa zehn Prozent des Mitgliederbestandes aus. Stadtweit gebe es derzeit 1910 organisierte Sozialdemokraten. Optimismus in schwierigen Zeiten vermittelten sowohl Schulze als auch von Olberg.

Die Gäste hatten sich warm geredet, und auch der Grünkohl wurde langsam heiß. Fehlte nur noch die Ehrung von Jürgen Jabs für seine 40-jährige SPD-Mitgliedschaft. Und dann gab es noch etwas ganz Wichtiges zu verkünden. Nämlich den Namen der diesjährigen Grünkohlkönigin. Es ist Hedwig Chudziak, die sich über Jahrzehnte hinweg in städtischen Gremien engagiert hat. Nun gab es für sie einen ganz besonderen Ehrentitel und dazu bekam sie auch noch einen Glückspfennig. Den die Partei sicher auch ganz gut gebrauchen könnte.

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