MGV 68 Albachten
Begeisterndes Jubiläumskonzert

Münster -

Albachtens Männergesangverein besteht anno 2018 seit nunmehr 50 Jahren. Das wurde mit einem großen Konzert im „Haus der Begegnung“ gefeiert. Das Publikum war begeistert.

Montag, 05.03.2018, 19:03 Uhr

MGV 68 Albachten zelebrierte sein Jubiläumskonzert: Dirigent im „Haus der Begegnung“ war natürlich Richard Homann (vorne), der auch zu den Gründungsmitgliedern zählt.
MGV 68 Albachten zelebrierte sein Jubiläumskonzert: Dirigent im „Haus der Begegnung“ war natürlich Richard Homann (vorne), der auch zu den Gründungsmitgliedern zählt. Foto: sn

50 Jahre ist es nun schon her, dass einige beherzte Albachtener Sänger an einer Bank im Tinnenbusch spontan den MGV 68 Albachten ins Leben riefen. Die Bank gibt es noch und den Chor erst Recht. Der feierte am Sonntag seinen Geburtstag im voll besetzten „Haus der Begegnung“. Natürlich mit viel Gesang. „Wunderbar“, erklang es aus dem begeisterten Publikum.

Genau 344 Plätze hat das „Haus der Begegnung“, und jeder einzelne von ihnen war besetzt. Und so war schon sehr bald das „Ausverkauft!“-Schild zu sehen. Die Chorsänger wiederum hatten sich ein vielfältiges Programm erdacht. Aus allen Phasen der Geschichte des MGV sei etwas mit dabei, meinte Vorsitzender Jürgen Holstiege. Der Dirigent war übrigens schon vor 50 Jahren mit von der Partie: Richard Homann, der den Chor auch schon zum Titel „Meisterchor des Sängerbundes Nordrhein-Westfalen“ brachte.

Mit zwei Volksliedern, die Lust auf den Frühling machten, begann die musikalische Geburtstagsfeier: „Wie schön blüht uns der Maien“ und „Süß, Liebe liebt den Mai“. Dabei und auch später verstärkte Manfred Rösmann, Vorsitzender der Albachtener Musikschule, den Abend mit wohligen Trompetentönen.

Nach dem Auftakt nach Noten präsentierte der ehemalige MGV-Vorsitzende Theo Weber Bilder aus der Geschichte des Chores. „Wir wollen auch die Leute hinter den Zahlen zeigen“, so Holstiege. Es folgte ein junger musikalischer Gast: Die „Jugend musiziert“-Gewinnerin Arani Devananthan präsentierte Pop- und Rocksongs wie „Dream a little dream of me“, im Original von „The Mamas & the Papas“.

Der MGV legte schließlich eine Stilwende hin: Spirituals waren jetzt angesagt, so etwa „Ol‘ gray Robe“ und „Rock my soul“. Schließlich gab es eine kleine Überraschung: Der befreundete „MGV 1848 Hiltrup“, der zuvor lediglich im Publikum saß, stand geschlossen auf und bereicherte das Gesangsensemble. Es gab „Lieder von früher“ zu hören. „Der Schäfer“, „Die Birke“ und Verdis „Erhebt das Glas“.

Weitere gemeinsame Auftritte folgten im Lauf des Abends. Da ertönte etwa „Wenn dunkelrot der Himmel“ und „Viva la Fiesta“. Das Programm war intensiv auf die Chöre zugeschnitten, die beide von Richard Homann geleitet werden. Der Jubel war groß, besonders als auch die Vorsitzenden, die der MGV in seiner Geschichte hatte, gesondert begrüßt wurden. Karl-Heinz Gesterkamp, Karl Pöppelmann, Egon Walke, Theo Weber und natürlich Jürgen Holstiege prägten den Verein. Der Geburtstag des MGV war zugleich ihr Ehrentag.

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