Musikschule Albachten
Weltpremiere in Albachten

Münster-Albachten -

Das Gesangsensemble „Chor and More“ der Albachtener Musikschule war der Star des großen Sommerkonzerts: Im „Haus der Begegnung“ begeisterte der Chor das Publikum.

Mittwoch, 04.07.2018, 18:40 Uhr

Eine Mischung aus Brahms und modernen Stücken brachten die Sänger von „Chor and More“ der Musikschule Albachten beim großen Sommerkonzert im „Haus der Begegnung“ auf die Bühne, darunter befand sich auch eine Weltpremiere.
Eine Mischung aus Brahms und modernen Stücken brachten die Sänger von „Chor and More“ der Musikschule Albachten beim großen Sommerkonzert im „Haus der Begegnung“ auf die Bühne, darunter befand sich auch eine Weltpremiere. Foto: cro

Wer an Brahms denkt, dem kommen oft zuerst die schweren Kompositionen in den Sinn. Nur die wenigsten haben dabei im Hinterkopf, dass der Romantiker auch Volkslieder und Zigeunerlieder geschrieben hat. Doch genau die hatten sich die Mitglieder des Gesangsensembles „Chor and More” der Musikschule Albachten vorgenommen.

Unter der Leitung von Georg Homann, begleitet von den Solisten Heike Hallaschka (Sopran), Trompeter Gerd Radeke und Pianist Wilhelm Rodenberg, hatten die Sänger zum großen Sommerkonzert ins „Haus der Begegnung “ eingeladen.

„Allerdings handelt es sich bei den Volksliedern um eine Weltpremiere”, so Radeke. Denn das Arrangement, das vorgetragen wurde, habe es bisher so noch nicht gegeben. „Brahms hat sowohl Stücke für Solisten und Klavier als auch für Chor mit Klavier geschrieben.” Hinzu komme eine zweite Solostimme als Mezzosopran, die er mit der Trompete übernehme.

„Es gibt zusätzlich Versionen von Hermann Zilcher, die zu Brahms geschrieben wurden und die der Chor zeigt”, so der Trompeter. Das Zusammenspiel mit der Trompete habe es aber eben bisher nicht gegeben. „Wir sind auf die Idee bei der Suche nach verschiedenen Stücken für unser Repertoire gekommen”, so Radeke weiter. Man habe nach romantischen Duetten gesucht und dann diese Möglichkeit entdeckt.

Dass der Chor aber auch anderes kann, stellten die Musiker in der zweiten Hälfte des Konzertes unter Beweis: Moderne Stücke, von Leonhard Bernstein bis Coldplay oder Max Raabe, begeisterten die Zuhörer. „Wir haben als Chor bisher in die Richtung Popchor gearbeitet, aber ab und an braucht man auch einen anderen Fokus”, freute sich Leiter Georg Homann über die bunte Mischung der Stücke. „Wir haben auch praktisch ein halbes Jahr auf diesen Tag hingearbeitet.”

Belohnt für ihr großes Engagement wurden die Sängerinnen und Sänger mit gebührendem Applaus.

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