Plattdeutsche Spielgemeinschaft „Lach män Lück“
Zwischen Himmel und Hölle

Münster-Albachten -

Die Albachtener Laienspielschar rüstet sich für die neue Aufführungssaison: Im Januar 2019 soll die Komödie „Nich Hiëmel un nich Hölle“ auf den Bühne gebracht werden.

Mittwoch, 26.09.2018, 12:44 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 21.09.2018, 21:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 26.09.2018, 12:44 Uhr
Trafen sich, um ihre Textbücher für die in Kürze anstehenden Proben für das neue Theaterstück in Empfang zu nehmen: die Mitglieder der plattdeutschen Spielgemeinschaft „Lach män Lück“.
Trafen sich, um ihre Textbücher für die in Kürze anstehenden Proben für das neue Theaterstück in Empfang zu nehmen: die Mitglieder der plattdeutschen Spielgemeinschaft „Lach män Lück“.

Die Plattdeutsche Spielgemeinschaft „Lach män Lück“ ist wieder aktiv: Sie rüstet sich für den Start der Proben zur Aufführung ihrer neuen Komödie „Nich Hiëmel un nich Hölle“. Das Stück soll Anfang des neuen Jahres im „ Haus der Begegnung“ auf die Bühne gebracht werden. Premiere soll am 5. Januar sein.

Bei „Nich Hiëmel un nich Hölle“ handelt es um ein niederdeutsches Stück aus der Feder des aus der Nähe von Hamburg stammenden Autors Wolfgang Binder. Der Dreiakter wurde von Maria Wieneke, die auch diesmal wieder die Spielleitung beim Albachtener Ensemble inne hat, ins kernige Münsterländer Platt übertragen.

Mittlerweile schon zum sechsten Mal in Folge werden laut einer Mitteilung der Albachtener Spielgemeinschaft auch im kommenden Jahr wieder neue Gesichter auf der Bühne im „Haus der Begegnung“ zu sehen sein.

Die Bühnenakteure, Spielleitung, Techniker und Vorstandsmitglieder kamen auf der Diele von Andrea und Thomas Schöppner zusammen, um sich in gemütlicher Runde besser kennenzulernen, und um ihre Textbücher in Empfang zu nehmen. Auf Bühnenbauchef Jochen Hoffmann und sein Team kommen ebenfalls neue Herausforderungen zu: Neben der klassischen Kulisse muss ein Raum in einem Raum geschaffen werden.

Auch im kommenden Jahr sind wieder alte Bekannte als Bühnenakteure mit dabei. Neben dem Gründungsmitglied Hermann Konermann mischen Margret Winkelhaus, Andrea Schöppner und nach einem Jahr Pause auch wieder Ralf Wilhelmer mit. Heinz Josef Winkelsett ist ebenso dabei wie die dreimal in Folge mitspielende Nele Grüter. „Neu unter den insgesamt acht Schauspielern befinden sich nunmehr auch die resolute Angelika Michel sowie der smarte Jungschauspieler Leon Hegemann“, so die Spielgemeinschaft.

„Ein Stück dieser Art hat es in Albachten in der 40-jährigen Bühnengeschichte noch nicht gegeben“, verspricht das „Lach män Lück“-Ensemble. Die Zuschauer werden im Stück „Nich Hiëmel un nich Hölle“ vom Engel und Teufel ins Jenseits mitgenommen, aber spätestens in den Pausen befinden sich alle wieder in der Gegenwart und Realität, so Ensemble-Mitglied Dietmar Rölver.

In dem Dreiakter, der im niederdeutschen Original „Nich Heven und nich Höll“ heißt, geht es um einen jungen Mann, der bei einem Verkehrsunfall sein Leben lässt. Die „Verantwortlichen“ von Himmel und Hölle können sich nicht einigen, wohin er nach seinem Ableben gehört. Deshalb wird er kurzerhand zur Erde zurückgeschickt: Gelingt es ihm, innerhalb von 24 Stunden ausnahmslos die Wahrheit zu sagen, wäre ihm ein Platz im Himmel sicher. Andernfalls ginge der Fahrstuhl für ihn nach unten . . .

Die Premiere von „Nich Hiëmel un nich Hölle“ findet am 5. Januar 2019 um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung (Hohe Geist) statt. Zu weiteren Aufführungen wird am 6., 12. und 13. Januar jeweils um 17 Uhr sowie am 18. und 19. Januar um 19.30 Uhr eingeladen.

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