Oktoberfest im großen Festzelt am Sportplatz
Albachten lässt`s krachen

Münster-Albachten -

Das Oktoberfest in Albachten, organisiert vom Spielmannszug „Gut Schlag“, fand wieder einen super Zulauf. Albachten feierte zünftig.

Mittwoch, 24.10.2018, 18:14 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.10.2018, 15:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 24.10.2018, 18:14 Uhr
Gute Laune hatten die Gäste des Albachtener Oktoberfest schon mitgebracht.
Gute Laune hatten die Gäste des Albachtener Oktoberfest schon mitgebracht. Foto: ann

Was unterscheidet ein Oktoberfestzelt in Bayern von einem Zelt in Albachten? Das dürfte auch für Kenner nicht ganz leicht auszumachen sein. Außer vielleicht, dass auf dem Münchner Oktoberfest für eine Maß deutlich mehr bezahlt werden musste. Der Spielmannszug „Gut Schlag“ Albachten hatte zum zweiten Mal ins große Festzelt eingeladen.

Lederhosen mit und ohne zünftige Hosenträger und karierte Hemden bei den Männern und bei den Damen Dirndlkleider in allen Farben, mit und ohne Schürzen und mit Spitzenblusen bestimmten das Bild.

Gefeiert wird das Oktoberfest seit 2007, zu Anfang noch in einer Albachtener Wirtschaft. „Nach der Kneipenschließung sind wir ins Haus der Begegnung umgezogen“, berichtete Schriftführerin Agnes Haucke. Nachdem das Fest immer mehr Zuspruch erfuhr, wird seit dem vergangenen Jahr ein großes Festzelt für rund 700 Gäste am Sportplatz aufgebaut, stilecht weiß-blau dekoriert und, wie Gäste lobten, mit großzügiger Theke und professionell organisiertem Einlass- und Garderobenbereich.

Auch in diesem Jahr lag die Organisation bei Tambourmajor Daniel Rottmann und Jonas Kemmann wieder in bewährten Händen. „Wir haben glücklicherweise viele aktive Mitglieder, die toll mit anpacken“, freute sich Agnes Haucke. Festwirt war auch in diesem Jahr Martin Konermann. Neben Bier gab es typisch bajuwarische Schmankerl wie Leberkäse und Brezen.

Um 18 Uhr war Einlass, und das Zelt füllte sich schnell. „Hier kennt doch jeder jeden“, war von Albachtener „Ureinwohnern“ zu hören. Tatsächlich brauchte es nicht lange, bis die Stimmung in Fahrt kam. Zum „Fassanstich“ standen die durstigen Festgäste gewissermaßen schon in den Startlöchern. Schützenkönig Benedikt Hülsken wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, mit dem Holzhammer den Fassanstich vorzunehmen. Aber nicht nach nur einem Schlag, wie von ihm angekündigt, war die Arbeit getan. Neun Schläge brauchte es, dann sprudelte der begehrte Gerstensaft schäumend zunächst einmal auf den Boden, dann aber sehr schnell in die bereitgehaltenen Maßkrüge: Besänftigung für die durstigen Kehlen.

Es folgte eine historische Darbietung: Die Band „Uschi und die Original Münsterländer Dorftrottel“ hatte in dieser Formation ihren letzten Auftritt. Sie ließ es noch einmal mächtig krachen und heizte den tanzwütigen Albachtener „Mädels und Buben“ ganz ordentlich ein.

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