Verschwundene Albachtener Hunde
Keine Spur von „Ronja“, „Juri“ und „Schröder“

Münster-Albachten -

Die Polizei hat ihre Ermittlungen bereits eingestellt: Es sieht danach aus, als sollten die im Juni in Albachten verschwundenen drei Hunde nicht wieder auftauchen.

Montag, 05.11.2018, 17:54 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 31.10.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 05.11.2018, 17:54 Uhr
Nach wie vor hängen Flyer aus, mit denen nach den verschwundenen Hunden gesucht wird.
Nach wie vor hängen Flyer aus, mit denen nach den verschwundenen Hunden gesucht wird. Foto: sch

Mehr als vier Monate sind vergangen, doch von „Schröder“, „Juri“ und „Ronja“ fehlt nach wie vor jede Spur. Die Hunde der Familien Freitag und Teske waren – wie berichtet – im Juni spurlos verschwunden. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, was mit den Tieren geschehen ist. Die Polizei habe ihre Ermittlungen eingestellt, sagt deren Sprecher Andreas Bode. Es sei auch kein möglicher Täter ermittelt worden.

Bei Familie Teske waren am 21. Juni der vierjährige Husky-Rüde „Juri“ und die zweijährige Husky-Shepherd-Mix-Hündin „Ronja“ verschwunden. Kai Teske vermutet, dass die Tiere, die sich im Garten hinter einen zwei Meter hohen Zaun befanden, angelockt und mitgenommen wurden.

Das Verschwinden der Hunde gibt den Teskes nach wie vor zu denken: „Es ist das Ungewisse, das uns beschäftigt. Für uns ist es wichtig, Abschluss zu finden“, sagt Kai Teske. Ganz aufgegeben hat der Albachtener die Hoffnung auf ein mögliches Wiedersehen mit den geliebten Tieren jedoch noch nicht. Beispielsweise lässt er die Versicherungen der Vierbeiner nach wie vor laufen. Es habe viele Hinweise auf anderorts aufgefundene Hunde gegeben, leider seien „Ronja“ und „Juri“ nicht dabei gewesen. Gleichwohl haben die Teskes nach wie vor rund um Albachten Flyer ausgehängt, mit denen um Hinweise zum Verbleib ihrer Hunde gebeten wird.

Familie Freitag, die seit dem 13. Juni ihren Hofhund, den siebenjährigen Jack-Russell-Terrier „Schröder“, vermisst – er büxte bei einem Spaziergang aus – hofft ebenfalls mit Flyern, die bei Tierärzten in ganz Münster und Umgebung bis nach Dülmen ausgehängt wurden, ihren Vierbeiner wiederzubekommen.

„Schröder fehlt uns in der Familie und als Hofhund“, sagt Helena Freitag. Auch im Seniorenheim, in dem sie ihn als Therapiehund eingesetzt habe, werde der Vierbeiner schmerzlich vermisst. Für sie und ihre Familie sei schlimm, nicht zu wissen, was mit Schröder passiert sei, gesteht Helena Freitag: „Wir leiden alle.“

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