SV Concordia Albachten
Der Kunstrasenplatz kommt!

Münster-Albachten -

Die Freude beim Albachtener Sportverein ist groß: Der Rat der Stadt Münster hat sich dafür ausgesprochen, dem SV Concordia zu einem modernen Ballspielfeld zu verhelfen.

Donnerstag, 06.12.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 11:58 Uhr
Strahlende Mienen beim SV Concordia: Der Kunstrasen kommt! Darüber freuen sich (v.l.): Ratsherr Sven Gotthal, Jugendobmann Tobias Thier, Vize-Vorsitzender Heinrich Schulze Blasum, Vorsitzender Jürgen Bergs, Geschäftsführer Klaus Tantow und Kassierer Walter Schulze Blasum
Strahlende Mienen beim SV Concordia: Der Kunstrasen kommt! Darüber freuen sich (v.l.): Ratsherr Sven Gotthal, Jugendobmann Tobias Thier, Vize-Vorsitzender Heinrich Schulze Blasum, Vorsitzender Jürgen Bergs, Geschäftsführer Klaus Tantow und Kassierer Walter Schulze Blasum Foto: ann

Die Freude ist groß beim SV Concordia: Es gibt grünes Licht für den grünen Kunstrasenplatz. Damit geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Nicht nur Trainer und Vereinsmitglieder hofften schon seit mehreren Jahren auf diese grundlegende Verbesserung des alten Ascheplatzes, der „Tenne.“ Auch die Kinder der Ludgerusschule, die die Sportanlagen ebenfalls nutzen, sowie all jene, die sich mit der Säuberung von Fußballtrikots befassen, werden erleichtert sein.

„Ein Ascheplatz ist einfach nicht mehr zeitgemäß“, sagt der erste Vorsitzende Jürgen Bergs. „Pfützen und Matsch können ihn unbespielbar machen, und im Winter ist der gefrorene Platz hart wie Beton. Die Verletzungsgefahr ist groß, etwa zwei bis drei Monate im Jahr ist der Platz gesperrt.“

Aber auch bei gutem Wetter ist ein Ascheplatz alles andere als komfortabel. „Eine Wurzelbürste gehört da immer in die Sporttasche“, lacht der Vorsitzende. „Da trägt man den halben Platz mit unter die Dusche. Beine, Knie, Arme, überall setzt sich der Belag fest. Und die Trikots zu waschen, ist auch keine Freude. Ich habe damit schon mal eine Waschmaschine gekillt!“

Ratsherr Sven Gotthal ist nach eigenem Bekunden sichtlich stolz, dass er bei der jüngsten Ratssitzung den Kunstrasenplatz durchgesetzt hat. Der SV Concordia gehört zu den letzten sechs Vereinen in Münster, die auf diese Verbesserung immer noch warteten. Im Mai sollen die Arbeiten beginnen, etwa sechs bis acht Wochen werden dafür veranschlagt. 30 Prozent der Kosten muss der Verein selber stemmen – ungefähr einen Betrag von 60 000 bis 70 000 Euro. „Wir werden jetzt eine Kommission bilden und gemeinsam überlegen, wie und wo wir Sponsoren finden können“, sagt der Vize-Vorsitzende Heinrich Schulze Blasum. Eine Beitragserhöhung schließt der Vorstand aus.

In Gremmendorf und Gelmer könne man übrigens einen Kunstrasenplatz dieser Bauart bereits besichtigen, berichtete der Ratsherr. Der sei ganzjährig bespielbar und qualitativ äußerst hochwertig. Die Stadt Münster, die den Löwenanteil der Kosten trägt, sei nicht knickerig. Die Concorden freuen sich darüber. „Schließlich müssen wir auch in die Zukunft schauen“, betont Jürgen Bergs.

„Albachten bekommt ein großes Neubaugebiet, dafür muss der SV Concordia sogar etwas Fläche abgeben. Qualitativ sollten wir aber gerüstet sein“, so der Vereins-Chef weiter. Für die Eröffnung des neuen Platzes gibt es schon jetzt einen Wunsch: ein Freundschaftsspiel gegen Preußen Münster.

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