Zwei Chöre in der Ludgerus-Kirche
Ein gelungenes Experiment

Münster-Albachten -

Zum Adventskonzert mit den Gesangsensembles „Chor and More“ und „Genauso“ wurde in die Albachtener Pfarrkirche eingeladen. Die Zuhörer waren begeistert.

Montag, 10.12.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 12.12.2018, 18:42 Uhr
Das Gesangsensemble „Chor and More“ sorgte für ein atmosphärisches Adventskonzert in der Albachtener Ludgeruskirche.
Das Gesangsensemble „Chor and More“ sorgte für ein atmosphärisches Adventskonzert in der Albachtener Ludgeruskirche. Foto: sn

„Das ist ein Experiment“, meinte Georg Homann , Leiter des Gesangsensembles „Chor and More“: Eine Premiere gab es am Sonntagabend in der St.-Ludgerus-Kirche. Der Albachtener Chor organisierte nämlich zum ersten Mal ein Adventskonzert. Unterstützt wurde er von der Gesangsgruppe „Genauso“.

„Das Projekt läuft wirklich gut“, merkte Homann bereits bei den Proben. „Just for fun“ habe man das Konzert auf die Beine gestellt, meinte der neue Leiter des Chores. Im Oktober 2017 hatte er – wie berichtet – das musikalische Amt von Halfried Meyer-Hesse übernommen. Er und der Chor hätten sich inzwischen gut kennengelernt, meinte Homann nun zufrieden.

Die Probenarbeit habe Spaß gemacht. Das Programm für das Adventskonzert sei so ausgewählt worden, dass man sagen könne: „Mensch, da würde ich selbst gerne zuhören!“ Via Facebook versprachen die „Genauso“-Aktiven: „Wir bringen Euch in Weihnachtsstimmung“.

Den Anfang machte dann auch das A-Cappella-Ensemble mit „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Die Sänger hatten im Dämmerlicht des Kirchenraums brennende Kerzen in der Hand. Atmosphärisch sollte es das ganze Konzert über weitergehen.

„Chor and More“ startete mit „Es ist ein Ros entsprungen“. Beeindrucken konnte auch „This Little Babe“, das im 16. Jahrhundert als Element der Komposition „A Ceremony of Carols“ komponiert worden war, ursprünglich für einen Knabenchor mit Harfenbegleitung gedacht. Man hörte noch einige weitere eindringliche Interpretationen, etwa vom englischen Volkslied „Tomorrow shall be my Dancing Day“ oder auch von Kompositionen der Neuzeit wie „Calypso Carol“ und „The Ground“. Nicht fehlen durfte „Santa Claus is coming to Town“, das schon unzählige Coverversionen erfahren hat, hier aber von „Genauso“ besonders lebendig dargebracht wurde. Die Mischung machte es an diesem Abend. Fast 50 Aktive gaben gesanglich alles, das Publikum honorierte das mit wiederholtem Applaus.

„Es ist gerade eine schöne Zeit für Konzerte“, meinte Georg Homann. Weihnachtsgefühle stellten sich bei den Zuhörern ein. Auch die Wahl der St.-Ludgerus-Kirche als Konzertort schien gelungen: „Wir fühlen uns hier willkommen“, sagte Homann im gut gefüllten Gotteshaus. „Wenn die Leute kommen, dann ist das auch für uns schön“, meinte er. Viele wünschen sich nun eine Neuauflage, spätestens im nächsten Jahr. Denn das Experiment entpuppte sich als gelungen. Der Erlös der Premiere geht an die Stiftung „Mitmachkinder“.

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