Evangelischen Kirchengemeinde Roxel, Albachten, Bösensell
Mit Wehmut und Zuversicht in die Polizeiseelsorge

Münster-West -

Pfarrer Stephan Draheim verlässt die evangelische Kirchengemeinde. Am Sonntag hielt er letztmals einen Familiengottesdienst in der Roxeler Nicolaikirche. Viele Gemeindemitglieder sagten im adieu.

Sonntag, 13.01.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 18:04 Uhr
Bei einem Familiengottesdienst wurde Pfarrer Stephan Draheim (4. v.l.) vom stellvertretenden Superintendenten Pfarrer Thomas Groll (6. v.l.) und dem Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Roxel, Albachten, Bösensell verabschiedet.
Bei einem Familiengottesdienst wurde Pfarrer Stephan Draheim (4. v.l.) vom stellvertretenden Superintendenten Pfarrer Thomas Groll (6. v.l.) und dem Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Roxel, Albachten, Bösensell verabschiedet. Foto: ann

„Der Weg ist das Ziel“ – unter diesem Motto hielt Pfarrer Stephan Draheim am Sonntag seinen letzten Familiengottesdienstes in der Nicolaikirche. Es war eine besondere Feier, von der er sagte, dass sie ihn mit Wehmut, aber auch mit Zuversicht erfülle. Draheim bedauert, nach sieben Jahren in schwieriger Zeit eine lebendige, vertraute Gemeinde zu verlassen. Er freut sich aber auch aufs bereits bekannte neue Aufgabengebiet bei der Polizeiseelsorge.

Pfarrer Thomas Groll als stellvertretender Superintendent betonte, dass in der zunehmenden Notwendigkeit struktureller Veränderungen Chancen lägen, auch wenn sie Abschied von Vertrautem und Gewohnten bedeuteten. „Trauer und Widerspruch in der Gemeinde sind nicht unerwartet“, sagte er. Stephan Draheim habe gemeinsam mit dem Presbyterium den Anstoß für die notwendigen Umstrukturierungen gegeben, um der Kirche eine tragfähige finanzielle und materielle Zukunft zu sichern.

Volker Neveling, Vorsitzender des Presbyteriums, informierte die Gemeinde, dass die Orgel, die für den neuen Kirchenraum zu groß sei, demnächst in die Lukaskirche nach Schwäbisch Hall umziehen werde. Am kommenden Sonntag wird die Orgel letztmalig bei einem Gottesdienst in Roxel erklingen. Beide Bildstöcke werden in Roxel bleiben: Der kleinere wird Platz im Neubau finden, den größeren hat der Heimat-und Kulturkreis erworben.

Im Anschluss an den Gottesdienst war die Gemeinde zu einem von Lore Heinecke organisierten Empfang eingeladen – eine gute Gelegenheit für viele, dem scheidenden Pfarrer auch persönlich noch einmal zu danken und ihm Gottes Segen zu wünschen. Als besondere Erinnerung hatte Heinecke auch einen Band zusammengestellt, in dem alle wesentlichen, die Kirchengemeinde betreffenden Zeitungsberichte der vergangenen sieben Jahre zusammengestellt waren.

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