Sozialbüro Albachten
Ein offenes Ohr für Hilfesuchende

Münster-Albachten -

Seit dem Jahr 2010 können sich Albachtener, die in schwierigen Lebenslagen Hilfe gebrauchen, an das Sozialbüro im Matthias-Claudius-Haus wenden. Ein fünfköpfiges Team von Ehrenamtlichen bietet ihnen Unterstützung an.

Dienstag, 29.01.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 30.01.2019, 18:34 Uhr
Bieten Hilfesuchenden Beratung bei einer Vielzahl von sozialen Anliegen an: die ehrenamtlichen Sozialbüro-Mitarbeiter (v.l.) Karl-Heinz Thien, Dirk Töberich, Dorothea Funke und Andreas Wojcik. Ebenfalls zum Team zählt Barbara Stein, die beim Fototermin nicht anwesend war.
Bieten Hilfesuchenden Beratung bei einer Vielzahl von sozialen Anliegen an: die ehrenamtlichen Sozialbüro-Mitarbeiter (v.l.) Karl-Heinz Thien, Dirk Töberich, Dorothea Funke und Andreas Wojcik. Ebenfalls zum Team zählt Barbara Stein, die beim Fototermin nicht anwesend war.

So manchem im Ort konnte schon mit Rat und Tat geholfen werden: Das Sozialbüro, das im 14-tägigen Rhythmus im Matthias-Claudius-Haus der evangelischen Kirchengemeinde seine Sprechstunden anbietet, ist in Albachten schon längst zu einer festen Anlaufstelle geworden. Es bietet kostenlose Hilfe bei einer Vielzahl von sozialen Anliegen und steht allen Bürgern des münsterischen Stadtteils offen.

Anfang 2010 wurde das Sozialbüro als gemeinsames Projekt der beiden Albachtener Kirchengemeinden aus der Taufe gehoben. Es wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus dem Ort betrieben und von der Caritas und der Diakonie getragen. Ein fünfköpfiges Team kümmert sich um die Beratung Hilfesuchender.

Laut Karl-Heinz Thien , der von Anfang an mit zum Team des Albachtener Sozialbüros zählt, bieten dessen Mitarbeiter in vertraulichen Gesprächen unter unbedingter Wahrung der Schweigepflicht unbürokratische Hilfe in schwierigen Lebenssituation: „Manchmal hilft das Zuhören, um gemeinsam eine Lösung zu suchen.“ Nicht ohne Grund wird das Sozialbüro seit dem Jahr 2017 auch „Offenes Ohr Albachten“ genannt.

Praktische Hilfestellung kann das Team der Ehrenamtlichen beim Umgang mit Behörden geben. Beispielsweise können der Kontakt oder auch eine Begleitung zu den Anlaufstellen bei Fachämtern und sozialen Diensten vermittelt werden. Wer Probleme beim Ausfüllen von Anträgen und amtlichen Formularen hat, kann sich dabei unterstützen lassen.

Auch in finanziellen Notlagen versucht das Sozialbüro, Hilfestellungen zu geben. Das kann nach Auskunft von Karl-Heinz Thien unter anderem die Herstellung des Kontakts zur Schuldnerberatung, die Vermittlung an die Albachtener Lebensmittelausgabe, Gespräche mit Strom- und Energieanbietern, die Vereinbarung von Ratenzahlungen sowie Anträge an Stiftungen umfassen. Auch Unterstützung bei der Suche nach bezahlbarem Wohnraum und Beratung bei Arbeitslosigkeit zählen zum Tätigkeitsfeld des ehrenamtlichen Büroteams.

Wenn es erforderlich erscheint, können Hilfesuchende über das Sozialbüro auch den Rat von Fachleuten in Anspruch nehmen. „Seit einigen Monaten steht für Ratsuchende in Krisensituationen eine weitere kompetente Gesprächspartnerin zur Verfügung“, erläutert Karl-Heinz Thien.

Ganz besonders freut es das Team des „Offenen Ohrs Albachten“, dass es auch von Spendern unterstützt wird. Dafür sind die Mitstreiter dankbar: „Durch die Spendenbereitschaft konnte in Albachten in vielen Fällen Not aus der Welt geschafft oder zumindest gelindert werden.“

Zum Thema

Die Sprechstunden des Albachtener Sozialbüros finden alle zwei Wochen freitags von 10 bis 12 Uhr im Matthias-Claudius-Haus (Osthofstraße 6) statt. Nächste Termine sind der 8. und der 22. Februar. In dringenden Fällen kann auch unter ' 0176 / 90 79 42 00 sowie über die Pfarrbüros der Albachtener Kirchengemeinden Kontakt aufgenommen werden.

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