Frauenchor „VocaLisa“
„Mein Herz ist ein grüner Tanzschuh“

Münster-Albachten -

Das Publikum im „Haus der Begegnung“ war begeistert: Das große Frühlingskonzert des münsterischen Gesangsensembles „VocaLisa“ kam bei den zahlreichen Zuhörern bestens an.

Montag, 11.03.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 12.03.2019, 18:34 Uhr
„Mein Herz ist ein grüner Tanzschuh“ – der Chor „VocaLisa“ hatte den Titel des Konzertes anschaulich umgesetzt: Allerlei Schuhe säumten den Bühnenrand im „Haus der Begegnung“.
„Mein Herz ist ein grüner Tanzschuh“ – der Chor „VocaLisa“ hatte den Titel des Konzertes anschaulich umgesetzt: Allerlei Schuhe säumten den Bühnenrand im „Haus der Begegnung“. Foto: ann

Die Sängerinnen des münsterischen Frauenchores „VocaLisa“ waren in Frühlingsfarben blau, gelb oder grün gekleidet. Grüne, blaue und gelbe Sandalen, Pumps, Sneaker und Stiefel lagen dekorativ am Rand der Bühne im „ Haus der Begegnung “. Sie machten damit den Titel des Konzerts anschaulich: „Mein Herz ist ein grüner Tanzschuh.“

Im Weiteren ging es aber keineswegs um Schuhe, vielmehr um den Frühling und noch mehr um die Liebe und deren Tiefen und Untiefen, die besonders in der ersten Hälfte des Konzerts besungen wurden. „Les feuilles mortes“, „Am I Blue“ und „All Of Me“ waren vierstimmig vorgetragene Chorstücke, einfühlsam und akzentuiert geleitet von Heike Janzen (Klavier) mit teilweise männlicher Begleitung an der Gitarre (Martin Heyne) und am Saxofon (Frank Lienemann).

Bei den Stücken „Only You“ und „If Everyone ­Cared“ bekam der Chor Verstärkung durch Gäste. Drei Schülerinnen des Gesangsensembles der Annette-Schule übernahmen routiniert Solopartien. Nach „Einer kleinen Sehnsucht“ von Friedrich Holländer swingte die Bühne. Bei „Baby Just Care For Me“ war es kaum möglich, sich nicht sanft rhythmisch dazu zu bewegen. Mit einem temperamentvoll vorgetragenen bulgarischen Volkslied wurde der voll besetzte Saal in die Pause entlassen.

Danach wurde es international: Die arrangierten Chorstücke kamen aus Brasilien, dem Kongo, Ungarn, Bulgarien und England („Moon Over Bourbon Street“ und „Let It Be“). Aus Deutschland dann das humorvolle Lied „Hefe. Kann denn Essen Sünde sein?“. Mit Charme und Anmut wurden die Stücke jeweils von einer Chorsängerin anmoderiert. Das Publikum im „Haus der Begegnung“ war vom Konzert, das als leicht verspäteter Beitrag zum internationalen Weltfrauentag stattfand, hellauf begeistert.

Für Heike Janzen war es das erste Konzert, nachdem sie 2017 die Chorleitung von Gisela Tamm übernommen hatte. Der münsterische Frauenchor besteht seit 24 Jahren. Es ist eine vertraute Truppe mit wenig Fluktuation und einer relativen Eigenständigkeit der Stimmgruppen. Außer in Münster sind die Sängerinnen auch schon in Berlin und Bremen aufgetreten. Die vormaligen Chorleiterinnen kamen dorther. Sie reisten zu den Proben alle 14 Tage nach Münster an – zweifellos ein Gütesiegel für den Chor.

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