Ludgerusschule Albachten
Das Ende der großen Pfützen

Münster-Albachten -

Stimmt die Politik dem Vorhaben der Stadtverwaltung zu, dann soll Albachtens Grundschule noch in diesem Jahr einen Kunstrasenplatz bekommen.

Mittwoch, 13.03.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 18:26 Uhr
„Land unter“ an der Ludgerusschule: So sieht es derzeit – mal wieder – auf dem Bolzplatz der Albachtener Grundschule aus.
„Land unter“ an der Ludgerusschule: So sieht es derzeit – mal wieder – auf dem Bolzplatz der Albachtener Grundschule aus. Foto: sch

Dass der Bolzplatz der Ludgerusschule marode ist und einer grundlegenden Sanierung bedarf, steht für Eltern, Schüler und Lehrer außer Frage. Im September vergangenen Jahres fand sich deshalb – wie berichtet – eine Abordnung von Schülern und Förderverein im Stadthaus 1 ein, um Stadtdirektor Thomas Paal 704 Unterschriften für die Bolzplatzsanierung zu überreichen. Das Engagement scheint gefruchtet zu haben: Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit hat die Erneuerung des Terrains fest ins Auge gefasst.

Immer dann, wenn etwas stärkerer Regen fällt, ist das Ballspielterrain der Albachtener Grundschule nicht nutzbar. Dann herrscht „Land unter“. Große Pfützen machen den Bolzplatz unbespielbar. Das ist auch in diesen Tagen wieder der Fall. Der Platz kann allenfalls mit Gummistiefeln betreten werden. Das soll sich demnächst ändern, denn die Stadt will noch in diesem Jahr 60 000 Euro in die Sanierung investieren – vorausgesetzt, die Bezirksvertretung Münster-West erteilt in ihrer Sitzung am 21. März „grünes Licht“ für das Vorhaben.

„Die Ballspielfläche der Ludgerusschule weist insbesondere nach Regenereignissen eine enorme Pfützenbildung auf und macht das Bespielen unmöglich. Die heutige Rasenfläche ist gänzlich abgespielt und stark verdichtet, sodass das Oberflächenwasser nicht ausreichend versickern kann“, heißt es in der öffentlichen Beschlussvorlage der Verwaltung. Aus diesem Grunde soll der Bolzplatz nun zu einem sandverfüllten Kunstrasenplatz umgebaut werden.

Die Pläne des Grünflächenamts sehen zudem vor, dass der östlich und südlich an das Terrain angrenzende, vier Meter hohe Ballfangzaun auch weiterhin bestehen bleibt. Im nördlichen Bereich soll in einem Abstand von etwa 1,50 Metern zur bestehenden Hecke erstmals auch ein Ballfangzaun mit einer Höhe von drei Metern installiert werden. Darüber hinaus ist „zur Vervollständigung der Einfriedung und als klare Grenze zu dem angrenzenden Spielbereich des Erdhügels“ an der Westseite ein 80 Zentimeter hoher Stabgitterzaun vorgesehen. Dieser soll an zwei Stellen Einlass auf den Kunstrasenplatz gewähren.

Stimmt die Politik dem Vorhaben zu, dann wird der neue Kunstrasen-Bolzplatz eine Größe von 16 mal 24 Metern haben und eine eigene Drainage bekommen. Diese werde die Entwässerungssituation deutlich verbessern und eindringendes Regenwasser in die bestehende Kanalleitung der Ludgerusschule ableiten. Damit werde die Bespielbarkeit der Fläche langfristig sichergestellt, heißt es in der Beschlussvorlage.

Läuft alles nach Plan, dann soll der Kunstrasenplatz „noch in diesem Sommer“ realisiert werden, ist aus dem Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit zu erfahren.

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