A-cappella-Chöre treten auf
Schlagzeug-Beats aus dem Kehlkopf

Münster-Albachten -

Zwei Ensembles, ein Konzert: Doppelten Hörgenuss hatten die Gäste beim Auftritt der A-cappella-Chöre „Friday on my mind“ und „Total tonal“ im Albachtener Haus der Begegnung.

Sonntag, 12.05.2019, 17:05 Uhr aktualisiert: 14.05.2019, 12:38 Uhr
Am Abschluss sangen „Totla tonal“ und „Friday on my mind“ gemeinsam.
Am Abschluss sangen „Totla tonal“ und „Friday on my mind“ gemeinsam. Foto: sn

„Wir brauchen keine Instrumente. Unsere Stimme ist das Instrument“, meinte Jörg Hilpert, der Leiter des Chores „Total tonal“ im „ Haus der Begegnung “. A-capella-Gesang gab es zu hören und das nicht nur von einer Formation. Die Musiker hatten nämlich auch „Friday on my mind“ eingeladen. Also: Zwei Chöre, zwei Programme und zwei Konzerte in einem. Doppeltes Musikvergnügen also für die Albachtener.

Wer einmal A cappella gehört hat, den lässt es nicht mehr los. „Wir singen das schon sehr lange, seit 30 Jahren“, erklärte Rosa Latour , die die Geschicke von „Friday on my mind“ leitet. Sie selbst ist Ende der 80er-Jahre mit der Band „Scream & Shout“ bekannt geworden, 300 Auftritte hatte sie mit ihr. Es war die Zeit, als die „Housemartins“ mit „Caravan of love“ dem A-capella-Stil weltweit zum Durchbruch verhalfen.

Und so hat jeder seine eigene Geschichte. Die Mitglieder von „Friday on my mind“, so Rosa Latour, würden natürlich auch noch andere Musik machen. Aber in dieser Formation zelebriert man die Musik ohne Instrumente. Und wie kam es zum Namen der Formation? „Na raten Sie mal“, sagte Latour forsch: „Immer freitags proben wir.“

Zusatzeinheiten waren nicht notwendig. Die am Samstag dargebrachten Stücke können beide Chöre aus dem Effeff. Der gemeinsame Konzertabend war eine Premiere. „Es gibt persönliche Beziehungen zwischen den Chören“, so Jörg Hilpert: „Da haben wir gesagt: Warum sollen wir nicht einmal so etwas zusammen machen.“

Dabei hatte jeder Chor einen Programmteil für sich. Den Anfang machte „Friday on my mind“ mit „My favourite things“. Schon beim zweiten Titel „Lucky“, einer Komposition von Jason Mraz und Colbie Caillat, gab es den ersten „Bravo“-Ruf aus dem Publikum. Es folgten weitere Stücke. Auch die erste Zugabe des Abends gab es: „Glücklich in Berlin“ von Anna Depenbusch.

Der Chor „Total tonal“ wagte sich an vieles heran, sogar an DJ Guettas „Titanium“, das in seiner Interpretation richtig gefühlvoll wurde.

Auch zum Einsatz kam die „Vocal Percussion“. Schlagzeug-Beats aus dem Kehlkopf, damit gelang die Übersetzung von Dance-Music in das A-capella-Genre. Nach vielen Hits gab es zum Schluss dann ein ganz besonderes Highlight. Bei „Viva La Vida“, das auch das Motto des Abends war, standen beide Chöre gemeinsam auf der Bühne.

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