Awo-Seniorenzentrum Albachten
Alwine Lauterbach gibt ihren Namen

Münster-Albachten -

Das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt am Rottkamp hat jetzt einen Namen: Es wurde nach einer ehemaligen Geschäftsführerin der münsterischen Awo benannt.

Dienstag, 11.06.2019, 19:00 Uhr
Würdigten die Verdienste Alwine Lauterbachs (v.l.): Einrichtungsleiterin Eleonore Bläsing, Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson, Awo-Bezirksvorsitzender Michael Scheffler, Awo-Kreisvorsitzende Anna Mazulewitsch-Boos und Birgit Fingerhut, Enkelin der Namensgeberin.
Würdigten die Verdienste Alwine Lauterbachs (v.l.): Einrichtungsleiterin Eleonore Bläsing, Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson, Awo-Bezirksvorsitzender Michael Scheffler, Awo-Kreisvorsitzende Anna Mazulewitsch-Boos und Birgit Fingerhut, Enkelin der Namensgeberin. Foto: sn

„Sie wäre sehr stolz darauf, dass dieses Haus ihren Namen tragen soll“, meinte Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson . Das Albachtener Awo-Seniorenzentrum hat ab sofort eine Namensgeberin: Alwine Lauterbach , die in den Jahren 1949 bis 1954 ehrenamtliche Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Münster war. Diese Umtaufe war auch ein Kompliment für die Arbeit in der Einrichtung: „Hier wird Teilhabe nicht nur großgeschrieben, sondern auch umgesetzt“, betonte Vilhjalmsson.

Viele Interessierte waren zur Feierstunde in die Einrichtung am Rottkamp gekommen. Die Albachtener hätten es immer begrüßt, dass es das Seniorenzentrum in der Ortsmitte gebe, sagte Dr. Gerhard Bonn, dritter stellvertretender Vorsitzender der kommunalen Seniorenvertretung Münster. So zeigte sich Eleonore Bläsing, Leiterin des Seniorenzentrums, auch besonders angetan vom starken ehrenamtlichen Einsatz für die Einrichtung.

Awo-Bezirksvorsitzender Michael Scheffler erinnerte angesichts des 100-jährigen Bestehens der Arbeiterwohlfahrt an die von dem Wohlfahrtsverband vertretenen Werte: „Hilfe nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe.“ Auch Alwine Lauterbach, die dereinst eine Nähstube für Flüchtlinge aufbaute, habe sich dafür eingesetzt. „Wortgewandt, respektvoll und charmant“ sei die Namensgeberin gewesen. „Sie und das Seniorenzentrum, das passt gut zusammen“, meinte Anna Mazulewitsch-Boos, Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt.

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