Mini-Mum im Hof Hesselmann
Angebot mit wachsendem Zulauf

Münster-Mecklenbeck -

Der offene Begegnungstreff „Mini-MuM“ im Mecklenbecker Bürgerzentrum Hof Hesselmann wurde im Februar 2018 eröffnet. Und er wird immer beliebter. . .

Donnerstag, 26.09.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 29.09.2019, 17:46 Uhr
Hausherr Frank Bürgel (l.) vom Mecklenbecker Bürgerverein freut sich über die rege Beteiligung jeden Mittwoch beim offenen Treff „Mini-MuM“ im Bürgerzentrum Hof Hesselmann. Alle Interessierten sind dazu willkommen.
Hausherr Frank Bürgel (l.) vom Mecklenbecker Bürgerverein freut sich über die rege Beteiligung jeden Mittwoch beim offenen Treff „Mini-MuM“ im Bürgerzentrum Hof Hesselmann. Alle Interessierten sind dazu willkommen. Foto: ann

Das „Mini-MuM“ in Mecklenbeck geht in die zweite Runde. Im Februar 2018 wurde der Begegnungstreff für Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkeln als Ableger des Gievenbecker Vereins „MuM“ („Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum“) ins Leben gerufen. Seitdem ist der Treff, der jeden Mittwoch zwischen 9 und 12 Uhr im Bürgerzentrum Hof Hesselmann seine Türen öffnet, eine Erfolgsgeschichte mit wachsendem Zulauf.

Während die Kleinen im Alter zwischen null und vier Jahren im Kinderzimmer unter Aufsicht spielen, können sich die Erwachsenen austauschen, für kleines Geld Kaffee trinken und gemütlich frühstücken. Etwa 25 bis 30 Familien haben in jüngster Zeit regelmäßig dieses Angebot genutzt.

Frank Bürgel vom Vorstand des Mecklenbecker Bürgervereins und sozusagen Hausherr im Bürgerzentrum, denkt bereits über eine Aufstockung des Angebots nach: „Die Resonanz ist so groß, dass wir überlegen, wie wir den offenen Treff mit zusätzlichen Terminen und erweitertem Raumangebot optimieren können.“

Mit großem Engagement sind die Koordinatorinnen Jessica Lodzik und Ana Milena Ulloa dabei, sie arbeiten ebenso wie ihre Mitstreiterin Birgit Schweitzer ehrenamtlich. Neben Elan und Begeisterung bringen sie als Sozialarbeiterin, Psychologin und ehemalige Kinderkrankenschwester auch fundiertes Fachwissen mit, was die Gruppe gleichsam „nebenbei“ bereichert.

„Wir überlegen uns Fingerspiele, stellen eine Liederauswahl zusammen und organisieren das Malen mit Fingerfarben, je nachdem, was gewünscht wird,“ erläutert Jessica Lodzik zur Programmgestaltung. Wichtig ist allen Beteiligten, dass keine Dienstleistung „verkauft“ werden soll, sondern dass es sich um ein Angebot von Mecklenbeckern für Mecklenbecker handelt, und dass dazu ehrenamtliche Helferinnen und Helfer jeden Alters willkommen sind. Derzeit macht Student Lukas Gehrung, der Sozialarbeit studiert, sein Praktikum in dieser Runde, die er – gerade weil sie wenig Berührungspunkte mit den Kreisen hat, in denen er sich sonst bewegt – als sehr bereichernd empfindet.

„Mini-MuM ist das, was die Teilnehmer daraus machen“, unterstreicht Ana Milena Ulloa. Die gebürtige Kolumbianerin ist seit gut sieben Jahren bei „MuM“ aktiv. Fast alle ihre Freunde in Münster, so sagt sie, habe sie über ihre Tätigkeit bei „MuM“ gewonnen.

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