Konzert im Haus der Begegnung
„Chore And More“ reißt das Albachtener Publikum mit

Münster-Albachten -

„Chor And More“ servierte in Albachten im Haus der Begegnung unter der Leitung von Georg Homann ein breit gefächertes musikalisches Programm.

Sonntag, 29.09.2019, 17:42 Uhr
Rund 50 Sängerinnen und Sänger standen unter der Leitung von Georg Homann auf der Bühne. Unterstützt wurden sie von vier Bläsern und einer Band der Musikschule.
Rund 50 Sängerinnen und Sänger standen unter der Leitung von Georg Homann auf der Bühne. Unterstützt wurden sie von vier Bläsern und einer Band der Musikschule. Foto: Annegret Lingemann

„Chor And More“ setzte Albachten im Haus der Begegnung gleich zweimal „unter Strom“: Genauso hieß das Programm, das das Publikum am Freitag- und am Samstagabend mitriss. Es ließ wohl nur die beiden Deko-Tauben, die auf einer Stromleitung eines Mastes auf der Bühne platziert waren, unbeteiligt.

„Don´t Stop Me Now“ von Queen war der fulminante Auftakt der rund 50 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Georg Homann . Auch vier Bläser und eine Band der Musikschule mit Bass, Piano und Schlagzeug waren beteiligt.

A-capella-Stücke wechselten sich ab mit Stücken, bei denen die Musikschulband mitspielte.

Das musikalische Programm – teilweise von Georg Homann für den Chor arrangiert – war breit gefächert und reichte von amerikanischen Welthits („Hey Brother“, „From A Distance“, „Fly With Me“) und populären deutschen Songs („App­laus-Applaus“, „Auf uns“) bis zum Volkslied („Hoch auf dem gelben Wagen“) und sogar einem Chorstück aus einer Messe („The Ground“) des norwegischen Zeitgenossen Ola Gjeilo. Mit der Ballade „Fall der Fälle“ aus seinem neuem Album „Tumult“ setzt Herbert Grönemeyer ein klares Zeichen gegen rechtes Gedankengut – mit dieser Auswahl positionierte sich auch „Chor And More“. Das Publikum applaudierte anhaltend.

Eine Art Hauptrolle hatten beim Konzert die bemalten Stromkästen, ein besonderes Merkmal dieses Stadtteils, deren Bilder in wechselnder Reihenfolge auf eine Leinwand projiziert wurden. Den vermeintlichen Stromausfall, der das als Generalprobe getarnte Konzert zu sprengen drohte, sollte ein Elektriker beheben. Glaubwürdig agierte Frank Bitzer als genervter Handwerker, der die unterschiedlichen Albachtener Stromkästen untersuchte und daran – schließlich erfolgreich – „schraubte“.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6966561?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F131%2F
Jutta van Asselt ist im Theater zu Hause
Jutta van Asselt an einem ihrer Lieblingsplätze – dem Zuschauerraum des Schauspielhauses.
Nachrichten-Ticker