Erzählerin Anke Espenkott trug vor
Entführung in die Märchen-Welt

MÜNSTER-ALBACHTEN -

Der Weg in fantastische Gefilde beginnt manchmal auch im Matthias-Claudius-Haus.

Donnerstag, 17.10.2019, 21:44 Uhr aktualisiert: 18.10.2019, 18:16 Uhr
Gebannt lauschten die Zuhörerinnen und Zuhörer den von Anke Espenkott vorgetragenen Märchen.
Gebannt lauschten die Zuhörerinnen und Zuhörer den von Anke Espenkott vorgetragenen Märchen. Foto: n

Wenn in früherer Zeit nach dem Einbringen der Ernte die Tage kürzer wurden, waren die Plätze am Herdfeuer begehrt, denn dann wurden Geschichten erzählt. Ein wenig hat der evangelische Abendkreis der Frauen im Matthias-Claudius-Haus dieser Stimmung nachgespürt und Anke Espenkott zum Märchenerzählen eingeladen.

18 Frauen und zwei Männern ließen sich bei gedämpfter Beleuchtung und Kerzenlicht von der Erzählerin in märchenhafte Welten entführen. Sieben Märchen der Gebrüder Grimm in der Originalfassung, die in 160 Sprachen übersetzt und zum Weltkulturerbe worden sind, hatte sie ausgesucht. Eine Klangschale, mit einem Holzklöppel zum Klingen gebracht, eröffnete mit ihrem Ton jede einzelne Erzählung. Dabei blickte Anke Espenkott die Zuhörer an und führte den Spannungsbogen mit sparsamer Mimik und Gestik in einem bedächtigen Erzählduktus in altertümlicher Sprache, die sie tatsächlich auswendig lernt.

Anke Espenkott ist eine ausgebildete und im Münsterland gefragte Märchenerzählerin.

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