Verschönerungsaktion für Albachtener Ortskern
„Schandfleck“ soll beseitigt werden

Münster-Albachten -

Der Neu-Albachtener Peter-Paul Larisch regt eine Neubepflanzung des Grünstreifens am Netto-Areal an. Er hofft dafür auf Mitstreiter.

Freitag, 25.10.2019, 21:00 Uhr
Wollen den unansehnlichen und vertrockneten Grünstreifen vor dem Albachtener Netto-Gelände mit neuen Pflanzen bestückt und damit einen „Schandfleck“ im Ort beseitigt sehen: Peter-Paul Larisch (r.) und Seniorenvertreter Gerhard Bonn.
Wollen den unansehnlichen und vertrockneten Grünstreifen vor dem Albachtener Netto-Gelände mit neuen Pflanzen bestückt und damit einen „Schandfleck“ im Ort beseitigt sehen: Peter-Paul Larisch (r.) und Seniorenvertreter Gerhard Bonn. Foto: sch

Peter-Paul Larisch wohnt zwar erst seit rund fünf Monaten in Albachten, aber dort hat er sich schon gut zurechtgefunden. Dem MGV 68 ist der 85-Jährige, den es von der Schwäbischen Alb ins Westfälische verschlagen hat, bereits beigetreten. Im neuen Heimatort ist ihm die vertrocknete Hecke im Grünstreifen vor dem Netto-Areal an der Dülmener Straße negativ aufgefallen. Das sei ein absoluter „Schandfleck“ mitten im Ort, meint Larisch: „Mich verlangt, dieses Ärgernis zu beseitigen.“

Kontakt hat der ehemalige Berufsschullehrer mit Berliner Wurzeln deshalb zum Albachtener Dr. Gerhard Bonn aufgenommen. Der Vize-Vorsitzende der münsterischen Seniorenvertretung will mit ihm an einem Strang ziehen. „Wenn Bürger uns mit Problemen ansprechen, dann versuchen wir, Abhilfe zu schaffen“, sagt Bonn. Deshalb soll nun der komplette Pflanzstreifen mit bürgerschaftlichem Engagement auf Vordermann gebracht werden.

Peter-Paul Larisch stellt sich dies folgendermaßen vor: Die vertrockneten und in der Mehrzahl abgestorbenen Hainbuchenpflanzen sowie hinzugekommene Wildpflanzen sollen beseitigt und der Pflanzstreifen mit neuem Grün bestückt werden. Dafür benötige er zwei bis drei Mitstreiter, sagt der rüstige Senior, der selbst Hand anlegen will. Albachtener, denen daran gelegen sei, ihren Heimatort schmuck und ansehnlich zu halten, seien aufgefordert mit Hacke, Spaten und Schaufel mitanzupacken. Zudem werde auch jemand mit einem Fahrzeug für die Entsorgung abgestorbener Pflanzen benötigt. Und natürlich müssten neue Pflanzen angeschafft werden.

Unterstützung dürften Larisch und Seniorenvertreter Bonn von Stefan Völmeke erhalten, denn der unansehnliche Pflanzstreifen befindet sich nach Auskunft des Katasteramts nicht in städtischem Besitz. Er gehört der „Esta Grundstücksgesellschaft“ des Castrop-Rauxeler Investors. Auch nach dessen Meinung muss im Hinblick auf die in den vergangenen beiden Sommern abgestorbene Hainbuchenhecke etwas getan werden. Es bestehe Handlungsbedarf, so Völmeke im Gespräch mit unserer Zeitung. Eine Neubepflanzung stehe für ihn ohnehin „auf dem Tableau“. Wenn Albachtener Senioren ihn dabei unterstützen wollten, so freue er sich darüber. Neue Pflanzen werde er gerne spenden und sich natürlich auch erkenntlich zeigen: „Da werde ich gerne etwas in die Kasse geben.“

Nicht minder wichtig ist es Völmeke jedoch, jemanden zu finden, der den Pflanzstreifen künftig regelmäßig gießt. Wasser dafür könne es vom Netto-Markt geben. Wenn Senioren Interesse hätten, den Job zu übernehmen, dann werde er sich auch dafür erkenntlich zeigen, versichert Stefan Völmeke.

Zum Thema

Wer Interesse hat, sich an der Verschönerungsaktion im Herzen Albachtens zu beteiligen, kann sich per E-Mail mit Peter-Paul Larisch (larisch-hausen@t-online.de) in Verbindung setzen.

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