Frauenchor „Hohes C“
Von der Sahara bis in die Karpaten

Münster-Albachten -

Es war ein Gastspiel, das begeisterte: Bei ihrem Auftritt im „Haus der Begegnung“ bescherten die Sängerinnen des Chores „Hohes C“ ihrem Publikum beste Stimmung.

Sonntag, 10.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 18:24 Uhr
Temperamentvoll und mit reichlich Schwung unterhielten die rot eingekleideten Sängerinnen des Frauenchors „Hohes c“ ihr Publikum im Albachtener „Haus der Begegnung“.
Temperamentvoll und mit reichlich Schwung unterhielten die rot eingekleideten Sängerinnen des Frauenchors „Hohes c“ ihr Publikum im Albachtener „Haus der Begegnung“. Foto: ann

Im „ Haus der Begegnung “ gab es am Samstag „ Hohes C “. Damit war natürlich kein Getränk aus Orangen gemeint und auch nicht ein besonderer Ton der Tonleiter. Jürgen Holstiege hatte einen Frauenchor dieses Namens entdeckt, den er zur 50-Jahr-Feier des MGV 1968 seinen Mitsängern für einen Auftritt empfahl – mit Erfolg.

Somit in Albachten bekannt, füllte der Chor bei seinem Konzert im „Haus der Begegnung“ den Saal und sorgte mit einer Mischung aus bekannten Schlagern der 1920er-Jahre bis heute für beste Unterhaltung. Bekannte Titel von Friedrich Holländer, Georg Kreisler, Michael Jary, den Ärzten, Max Raabe oder Friedel Hensch zeigten die große Spannbreite des Programms. Die 20 Sängerinnen des Chors „Hohes c“ werden seit 27 Jahren von Susanne Hagemeier geführt und am Klavier begleitet. Sie ist Berufsmusikerin, Gesangs- und Klavierlehrerin und Chorleiterin von zwei Chören.

Die Choreografie zu den einzelnen Titel erarbeiten alle Sängerinnen gemeinsam- ein Zeichen für ein harmonisches Miteinander. Die Damen – nach der Pause in knallroten Kleidern – traten zu Beginn identisch als Servierfräuleins auf: hellblonde Perücke mit weißem Häubchen, kurzer enger Rock mit kleiner weißer Halbschürze. Im Restaurant „Hohes C“ kam der Gruß aus der Küche von Chefkoch „Waldemar“, der Aperitif von „Egon, Egon, Egon“ bis die „Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“ die Wünsche der Gäste aufnahm. Das Hauptgericht war exotisch und kam „Aus der Bar zum Krokodil“. Da liegt „Klara in der Sahara“ dann sozusagen nebenan. Aber allzu brav waren die Frauen nicht. Sie dichteten auch schon mal eine Strophe um: Dann ging es mit Marten in die Karparten, wo die Wölfe auf ihn warten. Auch die Schokolade zum Dessert war willkommen: „Ich will meine Schokolade und verzichte auf den Mann“ – das hatte Trude Herr anders gesehen.

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