Albachtener Gespräche
Die Jagd nach der Dunklen Materie

Münster-Albachten -

Der Physiker Prof. Dr. Christian Weinheimer von der Uni Münster bestreitet die nächste Ausgabe der „Albachtener Gespräche“. Er hat ein spannendes Thema im Gepäck.

Dienstag, 12.11.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 18:24 Uhr
Christian Weinheimer
Christian Weinheimer

Beim nächsten Albachtener Gespräch des Vereins Musik-Kultur Albachten geht es am Donnerstag (14. November) um die Jagd nach der Dunklen Materie: Prof. Dr. Christian Weinheimer wird um 20 Uhr im Clubhaus des SV Concordia (Hohe Geist) zu Gast sein. Sein Thema: „Warum man die kleinsten Teilchen kennen muss, um das Große und Ganze zu verstehen.“

Weinheimer studierte an der Universität zu Mainz Physik und Mathematik. Er promovierte und habilitierte sich dort nach einer Postdoc-Phase am europäischen Teilchenphysikzentrum CERN. 2001 wurde er zum Professor für Physik an die Uni Bonn berufen. 2004 erfolgte die Berufung nach Münster. Weinheimer forscht an der hiesigen Universität mit den Schwerpunkten Kern-, Teilchen- und Astroteilchenphysik.

Ein Teilbereich seiner Forschung ist die Suche nach der rätselhaften Dunklen Materie, die über 80 Prozent der Materie im Universum ausmacht. Seinen zweiten großen Arbeitsschwerpunkt bildet das „Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment“.

Beim Albachtener Gespräch wird Weinheimer über das Rätsel der Dunklen Materie, ohne die sich die Existenz und das Verhalten der Galaxien nicht erklären lässt, berichten. Die aus seiner Forschung abgeleitete Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum an der Weiterentwicklung der bildgebenden Diagnostik in der Krebsbehandlung, ist ein weiteres Thema.

„Es wird kein Physikstudium vorausgesetzt, um dem Vortrag folgen zu können. Vielmehr wird ein hochinteressantes Thema verständlich dargestellt“, so Holger Wigger von Musik-Kultur Albachten in einer Pressemitteilung. Der Eintritt zum Albachtener Gespräch ist frei.

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