„GenauSo“ im Haus der Begegnung
Eine stimmgewaltige Premiere

Münster-Albachten -

Die Sänger hatten sich für ihrer Premiere nicht nur ein beeindruckendes Programm einfallen lassen, sondern auch gleich eine ganze Geschichte: Die Mitglieder des A-Cappella-Ensembles „GenauSo“ sorgten etrstmals für ein abendfüllendes Programm.

Sonntag, 17.11.2019, 17:38 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 18:32 Uhr
Eine Premiere nach Maß legten sie hin: Das A-Cappella-Ensemble „GenauSo“ begeisterte das Publikum im Haus der Begegnung mit seinem Konzert „Das erste Mal“.
Eine Premiere nach Maß legten sie hin: Das A-Cappella-Ensemble „GenauSo“ begeisterte das Publikum im Haus der Begegnung mit seinem Konzert „Das erste Mal“. Foto: cro

Er ist ein Mythos: Der Dachboden im Haus der Begegnung . Es gibt in eigentlich nicht, aber anscheinend haben die Mitglieder des A-Cappella-Ensembles „GenauSo“ ein glücklicheres Händchen beim Suchen als alle anderen: Denn plötzlich standen sie mitten drin. Genauer: Sie waren auf der Suche nach Requisiten für ihr erstes Konzert. Und wenn man dann schon einmal eine Schallplatte aus den 80-ern findet, dann kann man auch gleich mal das passende Lied dazu singen – in diesem Fall „Take on me“ von A-Ha.

Die Sänger hatten sich für ihrer Premiere nicht nur ein beeindruckendes Programm einfallen lassen, sondern auch gleich eine ganze Geschichte: „Die erste Hälfte des Konzertes findet sozusagen auf dem ausgedachten Speicher statt. Erst danach sehen wir offiziell das Publikum“; so Sarah Watts , Mezzosopran bei den beeindruckenden Musikern. Und auch wenn alle Sieben von Lampenfieber geplagt wurden, ließen sie sich ganz professionell nichts davon anmerken. „Klar sind wir nervös: Es ist schon eine riesige Sache, wenn man einen ganzen Abend gestalten möchte“, meinet Watts.

Souverän ging es zur Sache: Songs auf Englisch und Deutsch, modern und flippig, begeistere das Publikum. „Wir haben alle schon Chorerfahrung, wollten aber noch etwas zusätzlich machen“, erinnerte sich Watts. Man habe singen wollen, worauf man Lust habe. „Da hat der eine mal etwas im Radio gehört, was er gerne umsetzen wollte oder es ist einfach das Lieblingslied“, verriet die Sängerin vor dem Konzert. So habe man zwei Jahre zusammen geprobt, den einen oder anderen Auftritt auch schon hinter sich gebracht. „Das war aber eher im Bekanntenkreis oder wir haben auch schon einmal bei der Grünflächenunterhaltung mitgemacht.“ Doch das sei nie ein abendfüllendes Programm gewesen.

A Cappella haben sich die sieben Sänger nebenbei bewusst ausgesucht. „Es ist eine anspruchsvolle Art der Darstellung, denn es ist sehr rein“, so Watts. Man könne sich nicht verstecken. „Manche Stücke eigenen sich auch gar nicht für diese Art des Gesangs.“ Andere wurden von Georg Homann, dem Mann der zweiten Vorsitzenden Mandy Homann, für „GenauSo“ arrangiert.

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