Sternsinger-Aktion in Albachten
Das Singen geschieht freiwillig

Münster-Albachten -

Am 4. Januar nach einer Andacht in der St.-Ludgerus-Kirche geht es los: Die Sternsinger ziehen durch Albachten. Zur Vorbereitung ihres Einsatzes trafen sich die Jungen und Mädchen im Pfarrzentrum.

Mittwoch, 18.12.2019, 18:14 Uhr aktualisiert: 19.12.2019, 17:50 Uhr
Im Pfarrzentrum St. Ludgerus erklärte Renate Thiedig (l.) den künftigen Sternsingern ihre Aufgaben.  
Im Pfarrzentrum St. Ludgerus erklärte Renate Thiedig (l.) den künftigen Sternsingern ihre Aufgaben.   Foto: sn

„Die Hütte ist voll“, freute sich Renate Thiedig im St.-Ludgerus-Pfarrzentrum. Die Info-Veranstaltung zur Sternsinger-Aktion in Albachten lockte viele Kinder an, die selbst mal Caspar, Melchior oder Balthasar sein wollten. Am 4. Januar geht es dann richtig los: Die Jungen und Mädchen gehen von Tür zu Tür und bitten um eine Spende.

Das Motto der bundesweiten Sternsingeraktion ist dieses Mal „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit.“ Geförderte Projekte gibt es weltweit, ganz besonders steht in diesem Jahr jedoch der Libanon im Vordergrund, der von der Flüchtlingskrise ganz besonders betroffen ist. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unterstützt dort drei Bildungszentren des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, in denen Flüchtlingskinder auf den regulären Schulunterricht im Libanon vorbereitet werden.

Thiedig zeigte den Jungen und Mädchen in Albachten einen Film des Kindermissionswerks, in dem erklärt wird, wofür das gesammelte Geld verwendet wird. Auch dieses Mal ist das Interesse an der Aktion im Stadtteil groß. Auf „70 bis 80“ schätzte Thiedig die Zahl der Sternsinger. Darunter wird auch eine Erwachsenen-Gruppe sein. Am 4. Januar werden nach einer Andacht in der St.-Ludgerus-Kirche alle gegen 10 Uhr im Pfarrzentrum eintreffen und von dort die einzelnen Gebiete aufsuchen. Auch die Gewänder werden dann verteilt sowie die Sterne und Sammelbüchsen. Das Lied „Drei Könige aus dem Morgenland“ wurde jetzt schon fleißig geübt – es ist aber freiwillig. „In Albachten kann man singen, muss man aber nicht“, sagte Renate Thiedig.

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