Adapter für Güllefässer
Löschwasser für den Notfall

Münster-Albachten -

Durch Sponsoring konnte sich der Löschzug Albachten der Freiwilligen Feuerwehr einen Adapter anschaffen.

Freitag, 03.01.2020, 17:46 Uhr aktualisiert: 05.01.2020, 18:26 Uhr
Löschzugführer Benedikt Holtmann, Jürgen Ostermann und der stellvertretende Löschzugführer Thorsten Weilke (v.l.) mit dem neuen Adapterstück.
Löschzugführer Benedikt Holtmann, Jürgen Ostermann und der stellvertretende Löschzugführer Thorsten Weilke (v.l.) mit dem neuen Adapterstück. Foto: Löschzug Albachten

Der Löschzug Albachten der Freiwilligen Feuerwehr hat seine technische Ausrüstung mit einem sogenannten Adapter erweitert.

Nach den trockenen Sommern in der Vergangenheit sorgt der Löschzug Albachten vor, um bei möglichen Wald- und Flächenbränden bestens ausgerüstet zu sein. Wasser ist das Löschmittel Nummer eins. In der Regel führen Feuerwehrfahrzeuge 1000 bis 5000 Liter mit.

Auf dem Land ist das Hydranten-Netz wenig oder gar nicht ausgebaut, Löschteiche sind nicht immer in der Nähe oder ausgetrocknet. Der Wassertank-Inhalt des Feuerwehrfahrzeugs ist im Ernstfall schnell erschöpft.

Die Landwirte und Lohnunternehmer im Ort haben große Güllefässer mit einem Fassungsvermögen von mehreren tausend Litern. Um diese – gefüllt mit Wasser – im Brandfall zur Löschmittelversorgung nutzen zu können, wurde jetzt ein „Adapterstück-Güllefass-Feuerwehr-Anschluss“ angeschafft. Damit können Güllefässer eine Feuerwehrpumpe speisen, heißt es in einer Pressemitteilung des Löschzugs Albachten. Jürgen Ostermann von der Provinzial-Geschäftsstelle in Albachten sponsert diese Neuanschaffung, für die sich der Löschzug – auch im Namen der Albachtener Bürger – bedankt.

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