SPD zu Besuch im Albatros
Stadt Münster hat Zuschuss gekürzt

Münster-Albachten -

Albachtens Sozialdemokraten haben sich über die Jugendarbeit im Heimatort informiert. Deshalb haben sie sich mit Marita Badde, Leiterin des Jugendzentrums Albatros, unterhalten.

Montag, 20.01.2020, 18:48 Uhr
Mitglieder des Albachtener SPD-Ortsvereins um dessen Vorsitzende
Mitglieder des Albachtener SPD-Ortsvereins um dessen Vorsitzende Foto: SPD

Zu einem Gespräch über die Jugendarbeit im Heimatort hat sich der Vorstand des Albachtener SPD-Ortsvereins mit Marita Badde , der Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums „Albatros“, getroffen. Sie informierte die Sozialdemokraten dabei über die langjährige, erfolgreiche Arbeit der Einrichtung, warf aber auch einen Blick auf die Zukunft Albachtens und die notwendige Jugendarbeit.

Das von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) getragene „Albatros“ stehe allen Kindern und Jugendlichen von sechs bis 20 Jahren offen. Jugendliche mit Übergang in die weiterführende Schule orientierten sich allerdings auch zu innerstädtischen Aktivitäten, hieß es. Das sei eine normale Entwicklung.

Erfreut zeigte sich Badde laut einer Mitteilung der Sozialdemokraten über die kürzlich erfolgte Inbetriebnahme des seit langen gewünschten Internet-Hotspots, über den kostenlos WLAN innerhalb, aber auch außerhalb des Jugendzentrums angeboten wird. Die Stadt Münster habe aber auch den Zuwendungsschlüssel für die Jugendarbeit neu berechnet und so müsse das Albachtener Jugendheim Einbußen von rund 30 Prozent der regelmäßigen Sachmittelzuwendungen hinnehmen. Dadurch entfielen jährlich etwa 4500 Euro und das bedeute Einschränkungen bei den Angeboten. Aus den bisher vorhandenen Mitteln wurden zum Beispiel Materialien wie Lebensmittel oder Bastelartikel, aber auch Honorare für Übungsleiter bezahlt. Nun müsse teilweise auf sogenannte Parallelangebote, die als zeitgleiche Alternative angeboten wurden, verzichtet werden.

Die Einrichtung eines weiteren Jugendtreffs im Bereich des Sportplatzes begrüßt Marita Badde ausdrücklich. Darin sieht die Albatros-Leiterin keine Konkurrenz, sondern insbesondere vor dem Hintergrund des Zuzugs vieler Kinder und Jugendlicher eine sinnvolle Bereicherung des Angebots und eine Ergänzung für die Jugendarbeit vor Ort.

Ortsvereins-Vorsitzende Ulrike Czerny-Domnick bedankte sich bei Marita Badde für das offene Gespräch und hob die langjährigen guten Kontakte untereinander hervor: „Es wird weiterhin einen regelmäßigen Austausch geben“, stellte sie klar.

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