SPD Albachten möchte Ute Hagemann in den Rat schicken
Marathonläuferin plädiert für eine bessere Verkehrspolitik

Münster-Albachten -

Wer Marathon läuft, kennt sich aus mit Geduld und Zuversicht. Ute Hagemann will jetzt auch politisch zeigen, dass sie eine gute Langstreckenläuferin sein kann. Die Albachtenerin will für die SPD in den Rat.

Montag, 06.04.2020, 18:16 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 17:46 Uhr
Ute Hagemann will Albachten im Rat der Stadt Münster vertreten.
Ute Hagemann will Albachten im Rat der Stadt Münster vertreten.

Mit Ute Hagemann will die SPD eine Vertreterin des Stadtteils, die mit den Gegebenheiten vor Ort gut vertraut ist, in den Rat der Stadt Münster schicken. Das teilt die Partei in einer Pressemitteilung mit.

Ute Hagemann ist langjähriges SPD-Mitglied. Sie ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und arbeitet als Lehrerin an einem Gymnasium in Marl. Hagemann kandidiert für den Kommunalwahlbezirk 27, der neben Albachten auch Mecklenbeck-Süd umfasst, und ist kommunalpolitisch sehr erfahren.

Die Kandidatin wohnt seit zehn Jahren im Osthofviertel und vertritt Albachten in der Bezirksvertretung West. Außerdem ist Ute Hagemann stellvertretendes Mitglied im städtischen Sportausschuss. Das Interesse an Sportpolitik ist kein Zufall, denn die Marathonläuferin ist auch passionierte Bergsteigerin und wandert in ihrer Freizeit sehr gerne mit ihrem Mann.

Im Rahmen der aktuellen SPD-Initiative setzt sie sich für den Erhalt des Halb-Stunden-Taktes am Bahnhof Albachten ein. Mit der Erweiterung Albachtens um neue Baugebiete müsse die Verkehrspolitik für Albachten Schritt halten. Das heißt für sie auch: Albachten-Ost benötigt eine Busanbindung, der Takt der Buslinie 15 muss verkürzt werden, die Geschwindigkeit auf der Weseler Straße soll durch zwei Kreisverkehre, und zwar im Bereich der Sendener Stiege und an der Zuwegung zu Albachten-Ost, reduziert werden.

Weitere dringliche Punkte sind Tempo 30 auf der Dülmener Straße sowie eine bessere Anbindung des Neubaugebiets Laukamp an den Ort.

Mit Verkehrspolitik ist Hagemann durchaus vertraut, war sie doch vor Jahren als Sprecherin der Bürgerinitiative gegen die Tiefgarage Ludgeriplatz erfolgreich und hat dort nach eigener Aussage gelernt, dass man – wie im Sport, so auch in der Politik – nur mit Geduld und dem konsequenten Verfolgen seiner Ziele Erfolg haben kann.

Ute Hagemann liebt die Geselligkeit, und so ist es konsequent, dass sie sich in jedem Jahr intensiv an den Vorbereitungen für das traditionelle Grünkohlessen der SPD Albachten beteiligt.

„Die Initiative für das geplante Bildungshaus Albachtens kann auf mich zählen!“, so die Kandidatin. „Gerade die räumlich nahe Verzahnung von Sport, Musik, Grundschulen, Jugend und Bildung auf dem Concordenplatz bringt Synergien für alle Beteiligten. Es ist ein wichtiges Zukunftsprojekt und notwendiger Baustein für das wachsende Albachten.“

Apropos Zukunftsprojekte: Hagemann sieht in den Ausarbeitungen der Zukunftswerkstatt Albachten eine wichtige Grundlage für den Ort und seine Entwicklung. Vom Einzelhandel über Verkehrsfragen, Infrastruktur und Flächengestaltung im Ort bis hin zur Notwendigkeit der Wiedereröffnung des Recyclinghofes: Das sind für Hagemann wichtige Punkte, die bearbeitet werden müssen.

Die SPD-Vorsitzende von Albachten, Ulrike Czerny-Domnick, sieht den Ortsverein Albachten mit den Kandidaturen von Ute Hagemann für den Rat der Stadt Münster und Frederik Enning für die Bezirksvertretung Münster-West nach eigenen Angaben bestens aufgestellt.

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