Möchte in die Bezirksvertretung: Frederik Enning
„Ich möchte nicht nur reden und kritisieren“

Münster-Albachten -

Als Ansprechpartner für die Bürger dasein und auf kommunalpolitischer Ebene im Stadtbezirk etwas bewegen – das hat sich der Frederik Enning zum Ziel gesetzt. Er kandidiert deshalb für die BV West.

Mittwoch, 22.04.2020, 23:45 Uhr aktualisiert: 27.04.2020, 19:26 Uhr
Will für die Albachtener SPD in die Bezirksvertretung West einziehen: Frederik Enning.
Will für die Albachtener SPD in die Bezirksvertretung West einziehen: Frederik Enning. Foto: SPD

„Verständnis für die Kommunalpolitik und gute Erfahrungen, das bringe ich aus dem Arbeitskreis Kommunales mit.“ Das sagt Frederik Enning, der für die SPD-Albachten in die Bezirksvertretung Münster-West einziehen will. Anders als bei der Wahl zum Rat der Stadt Münster, gelte bei der Wahl der Bezirksvertretungen eine reine Listenwahl und deshalb habe Enning gute Chancen, in die BV zu kommen, heißt es in einer Mitteilung des SPD-Ortsvereins.

Der 43-jährige ist Disponent im Transportmanagement bei einem der weltweit bedeutendsten Lackhersteller in Münster. Enning ist verheiratet, hat eine Tochter und großes Interesse an Familien- und Sozialpolitik. Die sei im Stadtteil Albachten ein wichtiges Thema, denn dort sei die durchschnittliche Haushaltsgröße mit 2,4 Personen reativ hoch und der Anteil der unter 18-jährigen, die noch im elterlichen Haushalt leben mit 22 Prozent ebenfalls.

Die Impulse seines Vorgängers Raimund Köster, der für das stark wachsende Albachten einen Recyclinghof beantragt hatte, will er aufgreifen. „Ich möchte nicht nur reden und kritisieren, sondern machen. Ich möchte Probleme vor Ort lösen, den Bürgerinnen und Bürgern zuhören, ihre Wünsche und Sorgen ernstnehmen und versuchen umzusetzen, was umzusetzen ist“, so das Vorstandsmitglied der Albachtener SPD .

„Da kommt man auch schnell zum aktuellen Thema Freiwillige Feuerwehr und Alter Friedhof“, so Enning. „Hier muss wieder Frieden im Dorf einkehren. Aber eine Tiefgarage unter dem Feuerwehrgerätehaus halte ich für nicht finanzierbar, Corona wird tiefe Löcher in die öffentlichen Haushalte reißen.“

Dass im Jugendheim Albatros inzwischen der Hotspot in Betrieb genommen werden konnte, begrüßt er sehr. Die Querfinanzierung über AWO Münster-West, MKA, Franz-Bröcker-Stiftung und BV-West sei ein Beispiel, wie gut so etwas funktionieren könne. Er sieht aber auch den Bedarf für ein zweites Jugendheim und, wenn dieses im Bereich des Concordenplatzes gelingen sollte, gute Verbindungen zu den Grundschulen und Concordia Albachten.

Kraft schöpft Frederik Enning im Garten und durch die Familie, und in besonders stillen Stunden widmet er sich dem Modellbau.

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